Selbstmotivierung für Sportler. Motivationstechniken zur Leistungssteigerung im Sport
Nach Wikipedia wird die Fähigkeit, "aus eigenem Antrieb und ohne unmittelbare Ermutigung oder Zwang durch andere Personen eine Anstrengung zu beginnen und sorgfältig und konsequent durchzuführen, bis das gesetzte Ziel erreicht ist" als Selbstmotivation (intrinsische Motivation) bezeichnet. Im Sport stellt sich diese Begabung als eine der wichtigsten Komponenten dar, während sie einerseits der Grund ist, weshalb überhaupt Sport getrieben wird, entscheidet sie andererseits über Trainings- und Wettkampferfolge.
Das vorliegende Buch "Selbstmotivation für Sportler" weist theoretisch fundiert und mit konkreten Anregungen den Weg zur Leistungssteigerung im Sport. Die präsentierten Motivationstechniken zielen darauf ab, leistungshemmende Überzeugungen, lähmende Lebenseinstellungen, negative Self-Fulfilling Phrobecies oder Ängste und Bedenken systematisch abzubauen und durch motivierende Einstellungen zu ersetzen. Welche dieser Faktoren wie und wann ersetzt und welche Mittel zum Training der eigenen Fähigkeiten und sportbezogenen Selbstwirksamkeit eingesetzt werden können, bereiten die Autoren - allesamt Psychologen und selbst Sportler - im ersten Teil auf. Der inhaltliche Schwerpunkt im Buch liegt auf der systematischen Leistungssteigerung im Sport und bekommt erwartungsgemäß den entsprechenden Raum im zweiten Abschnitt. Dazu zählen verschiedene Themenstellungen, beginnend mit dem Setzen von Zielen, wozu die Zielfindung und die Zielsetzung gehören, die Bindung an die vorgenommenen Ziele, über rein mentales Training und dessen Anwendung in Wettkampf- und Trainingssituationen, einfachen Tricks, wie dem sogenannten "Priming", bewusst induzierten Körperhaltungen, der Kanalisierung von Aggressionen bis hin zum Zusammenhang zwischen Ernährung und Motivation auf die sportliche Leistung. Darüber hinaus erfährt der Leser, wie er in widrigen Umständen seine Motivation aufrecht erhalten kann. Die dafür notwendigen speziellen Motivationsstrategien sind in den Kapiteln 12 bis 15 beschrieben und beantworten Fragen, wie z. B. konstruktiv mit anhaltenden Misserfolgen, abbauender Leistungsfähigkeit im Alter oder Verletzungen umgegangen wird.
Die Autoren widmen sich aber nicht nur der Selbst- sonder auch der Fremdmotivation. Dazu erörtern sie im letzten Teil, wie Athleten einen zusätzlichen Motivationsschub bekommen können, wenn sie ihren Vorbildern nacheifern oder einfach in Gesellschaft anderer Personen bzw. mit Freunden Sport treiben. Der Effekt derartiger Sportgemeinschaften als soziale Motivatoren kann nach Ansicht der Autoren nicht hoch genug eingeschätzt werden. Dieser Ratgeber wird einen Platz im Bücherregal eines jeden, der seine eigenen sportlichen Leistungen oder die seiner Schützlinge steigern will, finden.
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| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Sozial- und Geisteswissenschaften |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Balingen
Spitta Verlag GmbH & Co. KG
2013
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| Seiten: | 184 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch |