Das Erkennen von Bewegungsmustern ist die Grundlage für eine ganzheitliche Erfassung von körperlichen Fehlentwicklungen und Schlussfolgerungen für das Training / Teil 4
Organische Wirkungen auf das Skelettsystem werden in der Sportwissenschaft zu wenig beachtet. Jede Veränderung von Gelenkstellungen, eine veränderte Körperhaltung, die von der Neutral-Null-Haltung abweicht oder lokale bzw. ganzheitliche Verspannungen werden immer interpretiert im Kontext zwischen Muskeln und Skelett. Der Autor kritisiert, dass bis dato in der Sportwissenschaft der Zugang fehlt, Veränderung als einen ganzheitlichen einseitigen Zustand zu erfassen, weil keine muskulär-organische Verknüpfung erstellt werden kann. Es werden Übungen vorgestellt, die Verspannungen in der Körpermitte abbauen sollen, um sowohl die inneren Organe durch Muskelbewegungen zu harmonisieren als auch im selben Zug die Atmung zu verbessern. Im Anschluss werden Bewegungseinschränkungen der Gelenke am gesamten Körper abgebaut. In letzter Instanz wird der schmerzende Bereich neu programmiert. Dafür nutzt man die Aktivierung der Muskel- und Serhnenspindeln, um neue ausgleichende Informationen an den Muskel zu senden. Abschließend werden kurz Faktoren neben dem Training, die Entspannung und Flexibilität beeinflussen, angesprochen.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Kraft-Schnellkraft-Sportarten Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Veröffentlicht in: | Athletik |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Baunatal
2013
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| Jahrgang: | 122 |
| Heft: | 4 |
| Seiten: | 25-31 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | mittel |