3043626

Differentielles Lehren und Lernen aus einer neurowissenschaftlichen Perspektive

Differenzielles Lehren und Lernen soll die Fähigkeit des menschlichen Gehirns zur Interpolation nutzen. Werde unser zentrales Nervensystem mit ausgewählten Situationen konfrontiert, so scheint es nicht nur die spezifischen Situationen zu lernen, sondern auch innerhalb bestimmter Grenzen auf die dazwischen liegenden Zustände zu schließen, zu interpolieren (Schöllhorn et al., 2007, S. 58). Beim Differenziellen Lehr- und Lernansatz wird der Athlet mit ständig wechselnden Situationen konfrontiert. Es werden neurowissenschaftliche Befunde skizziert, die darauf verweisen, dass der Erfolg des Differenziellen Lernansatzes möglicherweise auf der Aktivierungscharakteristik von Dopaminneuronen und deren modulatorischen Einflüsse auf synaptische Plastizität in den Schleifen zwischen Kortex und den Basalganglien (BG) gründet.
© Copyright 2009 Perspektiven für die Leichtathletik - Nachwuchsarbeit und Differenzielles Lehren und Lernen. Symposium der dvs-Kommission Leichtathletik vom 9.-10. Oktober 2008 in Mainz. Veröffentlicht von Czwalina. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kraft-Schnellkraft-Sportarten Trainingswissenschaft
Veröffentlicht in:Perspektiven für die Leichtathletik - Nachwuchsarbeit und Differenzielles Lehren und Lernen. Symposium der dvs-Kommission Leichtathletik vom 9.-10. Oktober 2008 in Mainz
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Hamburg Czwalina 2009
Schriftenreihe:Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, 194
Seiten:82-88
Dokumentenarten:Buch
Level:mittel