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Psychologie im Sport

Die komplexen Vorgänge im Körper sind auch beim Sport durch die Psyche gesteuert. Die Beschreibung psychodiagnostischer Verfahren zeigt, dass sportpsychologische Einflussnahme systematisch erlernt werden kann. Anliegen des Buches ist es, dass sich SportlerInnen und TrainerInnen der praxisorientierten Hilfestellung der Sportpsychologie bewusst werden. Durch die Psychologie können SportlerInnen Wege finden, den Umgang mit psychischer Belastung zu erlernen. An praktischen Beispielen wird die Wirksamkeit des mentalen Trainings vermittelt. Sportspezifische Verfahren zur Konzentrationsverbesserung werden ausführlich und praxisnah beschrieben. Eine Einführung in mannschaftspsychologische Themenbereiche zielt auf die Frage der Mannschaftsharmonie und Konfliktbewältigung. Das Buch bietet sowohl sportinteressierten Pädagogen als auch Freizeit- und LeistungssportlerInnen die Möglichkeit, sowohl psychologische Fragen und Probleme im Sport zu bewältigen als auch leistungsfähiger zu werden. 1 Einführung 2 Grundlagen der Persönlichkeitsentwicklung 2.1 Sport und Identitätsentwicklung 2.2 Gesamtidentität und sportliche Identität 2.2.1 Soziale Identität 2.2.2 Persönliche Identität 2.3 Störungen der Identität 2.3.1 Anpassung und Entfremdung 2.3.2 Egozentrik und Isolation 2.4 Kinder im Sport 2.5 Sport in der Pubertät 2.6 Zusammenfassung 3 Psychologische Erkenntnisgewinnung im Sport 3.1 Anamnese - Lebenslaufanalyse 3.2 Sportbezogene Persönlichkeitsanalyse 3.3 Das Gespräch 3.4 Das Erkundungsgespräch - Exploration 3.5 Selbstbeobachtung 3.5.1 Freie Selbstbeobachtung 3.5.2 Systematische Selbstbeobachtung 3.5.3 Allgemeine Satzergänzungsverfahren 3.5.4 Problemzentrierte Satzergänzungen 3.5.5 Allgemeine Assoziationsanalyse 3.5.6 Problemorientierte Assoziationsanalyse 3.6 Beobachtung 3.7 Beobachtungsarten 3.7.1 Offene und verdeckte Beobachtung 3.7.2 Teilnehmende und nichtteilnehmende Beobachtung 3.7.3 Kurzzeit- und Langzeitbeobachtung 3.7.4 Systematische Beobachtung 3.8 Experiment 3.9 Fragebogen 3.9.1 Polaritätsprofi 3.10 Test 4 Psychologisches Training 4.1 Psyche - Körper - Bewegung 4.2 Motivation - Emotion - Kognition 4.3 Vom mentalen Training zur Psychoregulation 5 Mentales Training 5.1 Ziele des mentalen Trainings 5.2 Inhalte des mentalen Trainings 5.2.1 Bewegungsvorstellung 5.2.2 Trainingswirkung der Bewegungsvorstellung 5.3 Methoden des mentalen Trainings 5.3.1 Observatives Training 5.3.2 Verdecktes Wahrnehmungstraining 5.3.3 Verbales Training 5.3.3.1 Mitsprechen 5.3.3.2 Selbstbefehle 5.3.4 Ideomotorisches Training 5.3.4.1 Voraussetzungen des ideomotorischen Trainings 5.3.4.2 Ideomotorisches Training und Erleben 5.3.4.3 Auswahl der Übungen bzw. der Übungsteile 5.3.4.4 Anweisung zum ideomotorischen Training 5.3.4.5 Beginn des ideomotorischen Trainings 5.3.4.6 Zeitpunkt des mentalen Trainings 5.3.4.7 Mentales Training vor der Ausführung 5.3.4.8 Mentales Training während der Ausführung 5.3.4.8.1 Identifikation mit dem idealen Vorbild 5.3.4.8.2 Visualisierung von Symbolen 5.3.4.8.3 Mentales Training nach der Ausführung 5.3.4.8.4 Visualisieren offener oder unvorhergesehener Ereignisse 6 Psychoregulation 6.1 Anwendungsvoraussetzungen - Diagnose 6.2 Ziel der Psychoregulation - Überblick 6.2.1 Regulation psychischer Steuerungsfähigkeiten 6.2.2 Emotionale Regulation 6.2.3 Intellektuelle Regulation 6.2.4 Energieregulation 6.2.5 Antriebsregulation 6.3 Probleminhalte und Methoden der Psychoregulation 7 Entspannungstraining 7.1 Psychische Spannung 7.2 Entspannung 7.3 Vom Nutzen der Entspannung 7.4 Zeitpunkt der Entspannung 7.5 Entspannungsmethoden 7.5.1 Atmung 7.5.2 Biofeedbackverfahren 7.5.3 Elektrodermale Aktivität (EDA) 7.5.4 Progressive Muskelentspannung 7.5.5 Das Psychohygienetraining (PT 7.5.6 Aktivtherapie (ATP) 8 Visualisieren 8.1 Inhalte und Methoden des Visualisierens 8.2 Konstruktion eines Visualisierungsprogramms 8.3 Visualisieren von Metaphern 9 Motivierende Maßnahmen - Motivationstraining 9.1 Freude - Vergnügen - Zufriedenheit 9.2 Motivationsarten 9.2.1 Subjektiver Anreizwert 9.2.2 Aktuelle Primärbedürfnisse und -motive 9.2.2.1 Methodische Konsequenzen 9.2.3 Grundbedürfnisse 9.2.4 Wünsche 9.3 Techniken der Motivierung 9.3.1 Verknüpfungstechniken 9.3.2 Sprachliche Motivierung 9.3.3 Wahrnehmungsgebundene Motivierung 9.3.4 Konflikte erzeugen - Neugier wecken 9.3.5 Anwendung von bereits Gelerntem 9.3.6 Verringerung konkurrierender Motivationssysteme 9.3.7 Einplanung sozialer Bedürfnisse 9.3.8 Vermeidung unangenehmer Konsequenzen und sozialer Diffamierung 9.4 Zielsetzung 9.4.1 Traumziele 9.5 Konkrete Ziele 9.5.1 Bedingungen konkreter Zielsetzungen 9.5.2 Gefahren der Zielsetzung 9.5.2.1 Blockierung 9.5.2.2 Erwartungsdruck 9.5.2.3 Abhängigkeit 9.5.2.4 Ignoranz 9.6 Nahziel und Fernziel 9.6.1 Schriftliche Aufzeichnung 9.6.2 Ordnen der Ziele 9.6.3 Nahziele 9.6.4 Mittelfristige Ziele 9.6.5 Fernziele 9.7 Selbstsuggestion 9.7.1 Selbstbestätigung - Affirmationen 9.7.2 Positive Selbstanweisung 9.7.3 Selbstüberzeugung 9.8 Einstellungen 9.8.1 Einstellungsdimensionen 9.8.2 Funktionen der Einstellung 9.8.3 Stabilisierung und Änderung der Einstellung 9.8.3.1 Informationen 9.8.3.2 Denken und Affirmationen 9.8.3.3 Symboltraining 9.8.3.4 Rollentausch mit dem Gegner 9.8.3.5 Die "Verwandlung" des Gegners 10 Psychische Steuerungsfähigkeiten 10.1 Psychische Steuerungsfähigkeiten im Sport 10.2 Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit 10.2.1 Bedingungen der Konzentrationsfähigkeit 10.2.2 Dimensionen der Aufmerksamkeit und der Konzentrationsfähigkeit 10.2.2.1 Aufmerksamkeitsstreuung - Aufmerksamkeitsverengung 10.2.2.2 Innenkonzentration - Außenkonzentration 10.2.2.3 Könner und Anfänger - Anteil des Bewusstseins 10.2.2.4 Zentrieren 10.2.2.5 Kurzzeitkonzentration - Konzentrationsausdauer 10.2.2.6 Konzentrationsstörungen 10.2.2.7 Kontrolle der Aufmerksamkeit - Konzentrationstraining 10.3 Mentale Stärke 10.3.1 Voraussetzungen mentaler Stärke 10.3.1.1 Selbstvertrauen erwerben 10.3.1.2 Willensfähigkeiten entwickeln 11 Emotionalität im Sport 11.1 Emotionen und Gefühle 11.2 Entstehung der Gefühle 11.2.1 Regulation durch das Körperbefinden 11.2.2 Gedächtnis und Emotionalität 11.2.3 Gefühlssteuerung durch Wahrnehmen 11.2.4 Gefühle durch Vorstellen 11.2.5 Denken und Gefühle 11.2.6 Der Umgang mit Versagensangst 11.3 Angst - Nervosität - Stress 11.3.1 Angst im Sport 11.3.1.1 Gegenstand der Angst 11.3.1.2 Angeborene und erworbene Ängste 11.3.1.2.1 Primäre Angstauslöser 11.3.1.3 Angepasste und unangepasste Angst 11.3.1.4 Erwartungsängste 11.3.1.5 Soziale Ängste - Angstkonflikte 11.3.1.6 Symptome der Angst 11.3.2 Stress 11.3.2.1 Stresselemente 11.3.2.2 Stressformeln und Stressbewältigung 11.3.3 Angstabbau und Stressbewältigung 11.3.3.1 Methodische Maßnahmen 11.3.3.2 Pädagogisch-psychologische Maßnahmen 11.3.3.3 Umweltveränderung 11.3.3.4 Somatische Verfahren 11.3.3.5 Kognitive Verfahren 11.3.3.5.1 Positives Denken 11.3.3.5.2 Negative und positive Selbstgespräche 11.3.3.5.3 Gedankenstopp 11.3.3.5.4 Rationales Denken 11.3.3.6 Stressbewältigungskatalog 11.3.4 Psychische Barrieren 11.3.4.1 Psychisches Trauma 11.3.4.2 Psychischer Protest 11.3.4.3 Psychische Sperren 11.3.4.4 Entwicklungsbedingte Sperren 11.3.4.5 Mentale Sperren 11.3.4.6 Emotionale Sperren 11.3.4.7 Innere Widerstände 12 Psychische Energie 12.1 Richtung der Energie 12.1.1 Energievergeudung 12.1.2 Positives und negatives Energieniveau 12.1.3 Optimales Energieniveau 12.1.4 Quellen psychischer Energie 13 Qualitatives Training - quantitatives Training 13.1 Quantitatives Training 13.2 Qualitatives Training 14 Belastung und Erholung 14.1 Psychische Belastungen 14.2 Trainingsfeind: Langeweile - Monotonie 14.3 Trainingsfeind: Überdruss - psychische Sättigung 14.4 Beanspruchung - Grenzbeanspruchung 14.5 Beanspruchung und Aktivierung 14.6 Erholung - wie lange? Die Wiederholungsphase 14.7 Superkompensation und psychische Wiederherstellung 15 Irrationalität im Sport 15.1 Aberglaube 15.2 Magie 15.2.1 Magisches Denken 15.3 Rituale 15.4 Maskottchen 15.5 Funktionen magischer Praktiken 15.6 Pädagogische Aspekte irrationalen Verhaltens 16 Mannschaftspsychologische Grundlagen 16.1 Kennzeichen einer Sportmannschaft 16.1.1 Die Mannschaft als soziale Einheit 16.1.2 Mannschaftsziel 16.1.3 Interaktion 16.1.4 Mannschaftstypen 16.1.5 Rollen und Positionen 16.1.5.1 Rollenerwartung 16.1.5.2 Rolle und Persönlichkeit des Sportlers 16.1.5.3 Rolle und Selbstkonzept 16.1.5.4 Rollenverständnis 16.1.6 Normen 16.1.7 Mannschaftsbildung und -zusammenhalt 16.1.7.1 Aspekte der Mannschaftsbildung 16.1.7.2 Mannschaft und Trainerverhalten 16.1.7.2.1 Konstruktive Kritik354 16.1.7.2.2 Auswahl und Abstimmung der Information 16.1.8 Der Athlet und die Mannschaftsharmonie 17 Konflikte 17.1 Begriffserklärung 17.2 Konflikttypen 17.3 Echte und unechte Konflikte 17.3.1 Echte Konflikte 17.3.2 Unechte Konflikte 17.3.2.1 Sündenbockmechanismus 17.4 Destruktive und konstruktive Konflikte 17.4.1 Gemeinschaftliche und nichtgemeinschaftliche Konflikte 17.4.2 Innere Abhängigkeit - Ambivalenz 17.4.3 Die Unterdrückung von Konflikten 17.4.4 Die Verselbstständigung von Konflikten - Konfliktkette 17.5 Personale Konflikte 17.5.1 Zuwendungskonflikte 15.5.1.1 Konfliktstärke 17.5.2 Ablehnungskonflikte 17.5.3 Zuwendungs - Ablehnungskonflikte 17.5.4 Bedürfniskonflikte 17.5.5 Interessenkonflikte 17.5.6 Zielkonflikte 17.5.7 Rollenkonflikte 17.5.7.1 Intrarollenkonflikte 17.5.7.2 Interrollenkonflikte 17.5.7.3 Interpersonale Rollenkonflikte 17.5.8 Emotionale Konflikte 17.5.8.1 Konfliktverlauf und Emotion 17.6 Konfliktbewältigung
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sozial- und Geisteswissenschaften
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Aachen Meyer & Meyer 2009
Ausgabe:5. überarb. Aufl.
Online-Zugang:https://www.amazon.de/s?k=Psychologie%20im%20Sport
Seiten:400
Dokumentenarten:Buch
Level:mittel