Stretching und Beweglichkeit. Das neue Expertenhandbuch

Schon vor zehn Jahren haben die Autoren ihr erstes Expertenhandbuch zum Dehnen vorgelegt, was sich schnell zu einem anerkannten und in vielen Situationen genutzten Standardwerk entwickeln konnte. Der Erfolg beruhte zweifelsohne auf der gelungenen, weil nachvollziehbaren Kombination von theoretischem Wissen zum Thema Beweglichkeit einschließlich ihrer anatomischen und physiologischen Grundlagen mit vielen praktischen Fragen, die sich Übungsleiter, Trainer, Studenten, Leistungs- oder Fitnesssportler im Zusammenhang mit Dehnungsübungen stellen, wie zum Beispiel: - Welche Muskeln können, müssen oder sollte gedehnt werden? - An welcher Stelle können Dehnübungen sinnvoll in ein Trainingsprogramm eingebaut werden? - Wie unterscheiden sich die verschiedenen Dehntechniken und wann ist welche Technik bevorzugt einzusetzen? Basierend auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft wie auch auf praktischen Erfahrungen stellen die Autoren neue Antworten auf diese Fragen vor. Erst wenn der Leser mit diesem Grundbestand an Wissen und Informationen ausgestattet ist, sollte es an die Beschäftigung mit den 120 Übungen gehen, die den Kern des Praxisteiles des Expertenhandbuches bilden. Den Übungen vorangestellt ist die Vorstellung einer korrekten Haltung und Technik während der Übungsausführung, die Entwicklung einer geeigneten Atemtechnik sowie eine differenzierte Darstellung der Unterschiede zwischen Vordehnen, Nachdehnen und Stretchingtraining. Dabei unterstreichen die Autoren ihre Auffassung, dass im Rahmen eines Stretchingtrainings immer acht Pflichtdehnbereiche angesprochen werden sollten, die die hintere, vordere und innere Oberschenkelmuskulatur, die Brustkorbmuskulatur, die hintere und seitliche Halsmuskulatur, die Bauchmuskulatur, die Gesäß- sowie die Madenmuskulatur umfassen. Diese Orientierung auf verschiedene Körperbereiche wurde auch der Präsentation der Übungen zu Grunde gelegt. Hier wird jeder einzelne Bereich nochmals hinsichtlich der zu dehnenden Muskeln vorgestellt, werden typische Fehlerquellen und Möglichkeiten diese zu vermeiden aufgezeigt und Empfehlungen zur korrekten Bewegungsausführung gegeben. Für jeden Pflichtbereich werden mehrere Übungen in Wort und Bild vorgestellt, wie auch weitere Körperregionen Erwähnung finden, die zwar nicht zum Pflichtprogramm zählen müssen, die aber im Rahmen einer "Kür" gerne ebenfalls gedehnt werden dürfen - wie zum Beispiel der Rücken oder die Schultern.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences training science
Language:German
Published: Stuttgart Haug 2005
Pages:116
Document types:book
Level:intermediate