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Athletes' perception of performance crisis: Descriptive and differentiated characteristics

(Leistungskrise in der Wahrnehmung der Sportler: Deskriptive und diffenzierte Kennzeichnung)

Diese Untersuchung konzentriert sich auf die Wahrnehmung einer Leistungskrise im Wettkampf durch die Sportler selbst. Drei Untersuchungen mit Spitzensportlern (n = 300) wurden durchgeführt. Es handelte sich um Mannschaftssportler aus den Sportarten Basketball, Handball, Fußball und Wasserball (n = jew. 75). Die Untersuchungen (n = jew. 100) verfolgten drei Zielsetzungen: (1) Charakterisierung der wahrgenommenen inneren Struktur der Krise; (2) Überprüfung der einfachen Krisenhypothese; (3)Überprüfung der Krisenhypothese gegenüber den offenkundigen Alternativen "Nichtkrise" und "optimale Funktion". In allen Untersuchungen wurde festgestellt, dass in der Kognition der Spitzensportler aus den Sportspielen ein gut definiertes Krisenkonstrukt besteht, das eine klare Unterscheidung zwischen dem Krisenkonzept und den Alternativen "Nichtkrise" und "optimale Funktion" ermöglicht. Es scheint jedoch keine klar wahrnehmbare Differenzierung zwischen Nichtkrise und optimaler Funktion zu bestehen. Die Relevanz dieser Erkenntnisse für die Sport- und Sozialpsychologie werden diskutiert.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sozial- und Geisteswissenschaften
Veröffentlicht in:Sportwissenschaft
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2002
Ausgabe:Schorndorf 32(2002)4, S. 415-428, 2 Tab., 20 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel