Techniques used in high- and low-scoring hecht vaults performed at the 1995 World Gymnastics Championships
(Hechtsprungtechniken, die bei den Weltmeisterschaften im Gerätturnen 1995 eingesetzt wurden und für die niedrige bzw. hohe Noten vergeben wurden.)
The 25 highest scored Hecht vaults (G!) performed during the 1995 World Championships were compared with those receiving the 25 lowest scores (G2). Hypotheses were: GI would achieve (a) larger kinetic energy at takeoff from the board and the horse, (b) greater displacements of CM and greater forward body rotation in prellight. (c) greater changes in velocities and angular momentum on horse, (d) more rapid, forceful blocking/pushing off the horse, and (e) greater "amplitude" and better "form" during the post-flight than G2. A 16-mm motion picture camera, operating at 100 Hz. recorded the vaults during the compulsory competition. The results of t tests (p < .005) indicated Gl had (a) larger kinetic energy at takeoff from the board and the horse, (b) greater displacements of CM and greater forward body rotation in pre-flight. (c) greater changes in vertical velocity and angular momentum on the horse. greater vertical impulse of high force and short duration exerted on the horse, and greater "amplitude," greater backward body rotation, and greater body extension in post-flight than G2. In conclusion, successful performance of the Hecht vault is likely when focus is on sprinting the approach, blocking and pushing off the horse rapidly and vigorously downward, and maintaining the fully extended body position throughout the post-night to display "form" or fish-like body position for a virtuosity bonus point and simultaneously to prepare for a controlled landing on the mat.
Verglichen wurden die 25 Hechtsprünge mit den höchsten Noten (G1) mit den 25 Hechtsprüngen mit den niedrigsten Noten (G2), die während der Turn-Weltmeisterschaften 1995 gezeigt wurden. Dabei wurde von folgenden Hypothesen ausgegangen: G1 erreichen (a) beim Absprung vom Brett und Abdruck vom Pferd eine höhere kinetische Energie, (b) eine größere Positionsveränderung des Körperschwerpunkts (CM) und eine größere Vorwärtsrotation des Körpers im Anflug, (c) größere Geschwindigkeitsveränderungen und Verädnerungen des Drehmoments am Pferd, (d) einen schnelleren, kräftigeren Abdruck vom Pferd und (e) größere "Amplituden" und eine bessere "Form" in der Endphase des Fluges im Vergleich zu G2. Mit einer 16--mm-Kamera, die mit 100 Hz arbeitete wurden die Sprünge bei der Kür aufgezeichnet. Die Ergebnisse der t-Tests (p<0.005) zeigten, dass G1 (a) eine höhere kinetische Energie beim Absprung vom Brett und Abdruck vom Gerät hatten, (b) eine größere Positionsveränderung des Körperschwerpunkts (CM) und eine größere Vorwärtsrotation des Körpers im Anflug, (c) einen größeren vertikalen Impuls mit großer Geschwindigkeit und kurzer Dauer, dr auf das Pferd ausgeübt wurde, (d) größere Geschwindigkeitsveränderungen und Veränderungen des Drehmoments am Pferd, (e) eine größere "Amplitude", einer stärkere Rückwärtsrotation des Körpers und stärkere Körperstreckung in der Endphase des Sprungs im Vergleich zu G2. Es wurde geschlussfolgert, dass erfolgreiche Hechtsprünge folgendermaßen gestaltet werden: schneller Sprint im Anlauf, schnelles Abbremsen und schneller Abdruck vom Pferd mit Druck nach unten auf das Pferd, Beibehaltung der voll gestreckten Körperhaltung durch die gesamte Endphase des Sprunges, um eine gute "Form" zu zeigen oder eine fischähnliche Haltung mit Blick auf die Bonuspunkte für Viruosität, bei gleichzeitiger Vorbereitung auf eine kontrollierte Landung.
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| Notationen: | technische Sportarten |
| Veröffentlicht in: | Journal of Applied Biomechanics |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
2000
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| Online-Zugang: | https://doi.org/10.1123/jab.16.2.180 |
| Jahrgang: | 16 |
| Heft: | 2 |
| Seiten: | 180-195 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |