Resistance training and energy balance

(Widerstandstraining und Energiegleichgewicht)

In einem Überblicksartikel werden die Einflüsse von Widerstandstraining auf den Energieverbrauch und die Komponenten des täglichen Energieverbrauchs diskutiert. Querschnitts- und Belastungsuntersuchungen werden in Hinblick auf ihre Wirkungen auf den Ruhestoffwechsel, den Energieaufwand der körperlichen Betätigung, den Sauerstoffverbrauch nach Belastung und die Substratoxidation bei jüngeren und älteren Personen analysiert. Es wird festgestellt, daß obwohl Widerstandstraining die Ruhestoffwechsel erhöhen kann, der tägliche Energieverbrauch nicht wesentlich erhöht wird. Intensives Widerstandstraining erhöht den Sauerstoffverbrauch nach Belastung und verschiebt die Substratoxidation in Richtung einer höheren Fettoxidation. Aktuelle Erfahrungen deuten darauf hin, daß obwohl Widerstandstraining Muskelkraft und Ausdauer erhöht, seine Wirkungen auf die Energiebalance und Regulation des Körpergewichts vorranging von seinen Wirkungen auf den Körperbau vermittelt werden (z.B. ansteigende fettfreie Masse) als durch den direkten Energieverbrauch der Widerstandsübung.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:International Journal of Sport Nutrition and Exercise Metabolism
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1998
Ausgabe:Champaign 8(1998)2, S. 143 - 159, 3 Abb., 45 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel