Handlungsregulation im Sport: Ein Vergleich von traditionellen chinesischen und westlichen Methoden
Ein optimaler psycho-physischer Aktivationszustand ist eine notwendige Voraussetzung für eine volle Entfaltung der Handlungsleistung im Sport, insbsondere im Leistungssport. Die Beherrschung einer geeigneten Interventionstechnik ermöglicht es, dieses optimale Erregungsniveau aufrechtzuerhalten und (wieder)herzustellen. Dies ist eines der wichtigsten Themen nicht nur in der Sportpsychologie, sondern auch beim Streßmanagement. Jedoch ist es im deutschen Sprachraum ein bislang wenig bearbeitetes Forschungsgebiet. Die vorliegende Studie ist ein Versuch, diese Thematik aus handlungspsychologischer Perspektive zu behandeln und Qigong als Regulationsmethode zur Handlungsoptimierung zu bearbeiten. Wir analysieren den prozeß der psychischen Handlungsregulation in der Handlung hinsichtlich der Regulation des optimalen Aktivationszustandes. Ein praxisorientiertes Regulationsmodell wird erarbeitet. Diese Arbeit hebt die Funktionsrolle des Qigong in der Handlungsregulation hervor und präsentiert Qigong als eine wirksame und vielfältige Regulationsmethode der Handlungsregulation, die bestrebt ist, das psycho-physische Gleichgewicht beizubehalten bzw. wiederherzustellen. Qigongübung beinhaltet sowohl entspannende als auch mobilisierende Komponenten und kann somit zur Erhöhung der Selbstregulationskompetenz und zur Optimierung der Funktionslage der Handlung beitragen. - Klappentext -
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Sozial- und Geisteswissenschaften Trainingswissenschaft |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
1996
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| Ausgabe: | Aachen, Mainz: Verlag Mainz, Wissenschaftsverlag Aachen, 1996. - 168 S.: zahlr. Abb. u. Lit. |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch mittel |