Stretching exercises. Encyclopedia
(Stretching Übungen. Enzyklopädie)
Dieser umfassenden Zusammenstellung von Stretchingübungen mit dem Ziel der Erhaltung und Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Belastbarkeit wurde vom Autor Oscar Moran eine "Theorie des Muskelstretchings" vorangestellt. Diese findet wiederum ihre Ausgangspunkte in der Definition der unterschiedlichen Typen des Stretchings vom statischen Stretching (mit den Varianten aktiv statisch und passiv statisch) über das dynamische Stretching und das explosive oder ballistische Stretching bis hin zum angeleiteten Stretching und der propriozeptiven neuromuskulären Facilitation (PNF). Im Rahmen der theoretischen Auseinandersetzung geht es Moran auch darum, die Zeitpunkte zu beschreiben, zu denen Stretching wichtig und richtig ist (wie nach dem Warming-Up und im Anschluss an eine körperliche Belastung). Um dem Stretching aber auch den Weg in Trainingsgruppen zu bahnen, die bisher eher am Rande betrachtet wurden, sind zwei Beispiele dafür (Schwangere und Trainierende mit einer Behinderung) ebenfalls mit ihren spezifischen körperlichen Anforderungen und Möglichkeiten mit dem Blick auf den Nutzen und die Grenzen von Stretchingübungen untersucht worden.
In der praktischen Anwendung dieser theoretischen Überlegungen geht der Autor (unterstützt durch eine sehr gute Illustratorin) nach Muskel in unterschiedlichen Körperregionen vor. Beginnend mit den Pectoralismuskeln über die Rücken-, Schulter- und Nackenmuskeln, "arbeitet" er sich schrittweise über Biceps und Triceps zu den Unterarmen und Händen vor, bevor mit den Beinmuskeln und dem abdominalen und Lendenmuskeln der Abschluss gefunden wird.
Die dafür gewählte Präsentationsform geht von einer Überblickdarstellung der gesamten Gruppe von Muskeln aus, in der die muskulären Ansätze, die Insertion und die grundlegende Funktion jedes einzelnen Muskels kurz beschrieben werden. Daran schließt sich die Vorstellung verschiedener, relativ einfach auszuführender Stretchingübungen an, die ohne oder mit sehr einfachen Hilfsgeräten (wie einem Stuhl oder einer Matte) auskommen. Für ausgewählte Übungen ist auch ein Partner notwendig, wenn es zum Beispiel um die Beugung des Knies oder die Abduktion eines Beins geht. Dem Leser wird gezeigt, welche Muskeln primär und sekundär an der Stretchingübung beteiligt sind. Der Bewegungsablauf aller Übungen wird detailliert erklärt, sinnvolle Variationen werden vorgestellt und die Haupteinsatzgebiete im Training wie auch in anderen Bereichen wie der Physio- und Sporttherapie erläutert.
Um sowohl die Ausgangssituation zu ermitteln als auch Fortschritte objektiv erkennen zu können, die sich hinsichtlich der Beweglichkeit durch die Stretchingübungen ergeben, wurde ein einfacher Test mit vier Übungen zum Rumpfbeugen, zur Schulterbeweglichkeit und -mobilität integriert.
In Ergänzung dieses Bands wurde von Oscar Moran und UIsabel Arechabala auch eine Enzyklopädie der Muskelübungen (als Krafttraining) vorgelegt.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Trainingswissenschaft Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
Maidenhead
Meyer & Meyer
2012
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| Ausgabe: | Maidenhead: Meyer & Meyer Sport (UK) Ltd., 2012.- 239 S. |
| Online-Zugang: | https://www.amazon.de/s?k=Stretching%20exercises.%20Encyclopedia |
| Seiten: | 239 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | mittel |