Das Lexikon der Mentaltechniken. Die besten Methoden von A - Z
Methoden des mentalen Trainings werden im Sport in erster Linie eingesetzt, um Bewegungsabläufe zu optimieren. Darüber hinaus geht es aber auch um die Informationsverarbeitung im Training und Wettkampf insgesamt, um die Steuerung von Wahrnehmung und Denken, von Gefühlen und Verhalten. Dazu werden Umweltreize bewusst (oder auch unbewusst) mit dem Ziel aufgenommen und verarbeitet, die eigene Leistung oder die Informationsverarbeitung zu verbessern, das eigene Verhalten zu ändern oder die Lebensqualität zu verbessern.
Die dafür entwickelten und erprobten Techniken mentalen Trainings sind inzwischen sehr umfangreich. Manche Technik kann eigenständig erlernt und dann auch erfolgreich eingesetzt werden, bei anderen ist eine einführende, bei wieder anderen eine begleitende Instruktion durch Ärzte oder Therapeuten sinnvoll bzw. notwendig. Über die Beschäftigung mit einer bestimmten Technik entscheidet in erster Linie das zu adressierende Thema, wobei die Vielfalt der Themen bemerkenswert ist, für die entsprechende Techniken eingesetzt werden können. Sie reicht von "klassischen" Themen wie Alpträumen, Stress, Angst, Schmerzen und Motivation über in den letzten Jahren zunehmend in den Vordergrund rückenden Themen wie Depressionen, Burn-out, Erfolg und Perfektionismus bis zu "allgemeinen" Themen wie Hektik, Lebensfreude, Merkfähigkeit und Stimmungsschwankungen. Die beiden Autoren des Lexikons der Mentaltechniken haben insgesamt 32 Teilthemen identifiziert, in denen entsprechende Methoden eingesetzt werden können. So vielfältige die Themen sind, so vielfältig sind inzwischen auch die Methoden. Diese reichen von Entspannungs- und Erholungstechniken, dem Konzentrationstraining und pädagogischen Methoden bis hin zur speziellen Stressbewältigung, Kommunikationstechniken, Kreativitätstechniken und Techniken für das Teambuilding - insgesamt wurden hier 15 Methodenkategorien gebildet. Innerhalb dieses Methodenkoffers werden mehr als 300 Techniken präsentiert. Dazu werden die Ziele jeder Technik, ihre Organisationsform und ihr praktischer Ablauf sehr genau beschrieben, sodass ein mit Mentaltechniken vertrauter Arzt oder Therapeut, aber auch Trainer oder Sportler selbst schnell einen Zugang finden und die Technik nutzen können.
Da nicht alle der vorgestellten Techniken trivial und unkompliziert einsetzbar sind, haben die Autoren für jede Technik eine Bewertung des Schwierigkeitsgrads vorgenommen, an dem man sich bei der Auswahl einer geeigneten Technik ebenfalls orientieren kann und sollte. Der Hauptansatz zur Auswahl von Techniken bzw. Übungen bleibt aber das zu bearbeitende Thema. Im Lexikon gibt es aber bereits Empfehlungen, welche Technik für welches Thema geeignet erscheint, sodass darüber eine erste Vororientierung auf jeweils fünf Techniken erfolgen kann. Wie diese Techniken letztlich in ein mentales Trainingsprogramm integriert werden können, zeigt das abschließende Kapitel mit seinen Trainingsprogrammen zu Themen wie
- Prüfungsvorbereitung
- Wettkampfvorbereitung
- Ernährungsumstellung
- Kinder- und Jugendförderung.
Ein Literaturverzeichnis, das zum Weiterlesen anregt, und ein Register, das eine zielgerichtete Suche unterstützt, runden das lexikalische Bild ab.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Sozial- und Geisteswissenschaften |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Leipzig
Draksal
2011
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| Ausgabe: | Leipzig: Draksal, 2011.- 392 S. |
| Seiten: | 392 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | mittel |