Trainerethos und Trainerethik

Alle Beteiligten im System Leistungssport sind sich über die zentrale Rolle der Trainer und Trainerinnen einig. Sie stehen im Brennpunkt der Erwartungen sowohl seitens der betreuten Athletinnen und Athleten als auch der Vereine und Verbände. Die interessierte Öffentlichkeit sieht in ihnen oft diejenigen, an denen sich besonders leicht die Verantwortung für Misserfolge und meist weniger eindeutig für Erfolge festmachen lässt. In für sie günstigen Fällen repräsentieren sie aber auch den Faktor Kontinuität in einer sich ständig wandelnden Welt des Leistungssports. Sowohl der Umgang mit dem hohen Erwartungsdruck als auch die möglicherweise längere Zeitperspektive gegenüber nicht selten nur kurzfistigen Athletenkarrieren fordern das Ethos des Trainers im Sinne eines Berufsethos heraus. Die Ausformulierung eines solchen Ethos als auch weiterer Kennzeichen der Professionalisierung des Trainerstandes steht noch in den Anfängen. Der vorliegende Leitfaden kann dazu beitragen, die Grundlagen eines solchen Trainerethos genauer zu bestimmen. Darüber hinaus werden vom Autor auch sehr pragmatische Bausteine für ein letzlich von den Trainern und Trainerinnen selbst zu bestimmendes Berufsethos beigetragen. Es wird dabei immer beachtet, dass Handlungsfähigkeit gefördert wird und nicht durch des Gedankens Blässe" Zaudern und Zagen zu Kennzeichen des nachdenklichen Trainers werden. - Auszug aus dem Vorwort -
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sozial- und Geisteswissenschaften
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Köln 2001
Ausgabe:Köln: Sport & Buch Strauß, 2001.- 179 S.
Seiten:179
Dokumentenarten:Buch
Level:mittel