Foam-Rolling in sport and therapy - Potential benefits and risks. Part 1 - Definitions, anatomy, physiology, and biomechanics
Im Zentrum des Beitrages steht das Foam-Rolling in den Anwendungsfeldern des Sports und der Therapie. Im ersten Teil werden die Definitionen und Klassifikationen, die Anatomie und Physiologie sowie biomechanische Aspekte des Fasziengewebes besprochen. Deutlich wird die Uneinheitlichkeit der Klassifikationen und Schwierigkeiten, mittels Foam-Rolling fasziales Bindegewebe zu beeinflussen. Die in Sport und Therapie beschriebenen sechs "Myofascial lines" sind nicht evidenzbasiert. Fasziales Bindegewebe verbindet unterschiedliche Körperregionen und -gewebe und dient der Kraftübertragung und Kompression. Darüber hinaus trennt fasziales Bindegewebe verschiedene Kompartimente und -gewebe. Aus biomechanischer Sicht ist fasziales Bindegewebe in der Lage zu kontrahieren, wenn auch nur mit kaum messbarer Kraftentwicklung. In Sport und Therapie wird durch Foam-Rolling hoher Druck auf das darunter liegende Gewebe ausgeübt, was zu Schädigungen von Nervengewebe, Rezeptoren, Gefäßen und Knochen führen kann - insbesondere bei Vorschädigungen und Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Krampfadern oder Osteoporose. Autorreferat
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Tagging: | Faszienrolle Faszien |
| Veröffentlicht in: | Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
2016
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| Online-Zugang: | http://www.sotjournal.com/article/S0949-328X(16)30041-2/abstract |
| Jahrgang: | 32 |
| Heft: | 3 |
| Seiten: | 258-266 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |


