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External load and movement velocity: implications on the mechanical output and the physiological responsens of resistance exercise

(Zusatzlasten und Bewegungsgeschwindigkeit: Auswirkungen auf die mechanische Leistung und die physiologische Reaktionen von Krafttraining)

Die akuten physiologischen und metabolischen Anpassungen an Kraftbelastungen werden maßgeblich durch die Belastungsintensität bedingt. Die Belastungsintensität wird bei Kraftbelastungen oft mit der Zusatzlast gleichgesetzt, welche im Wesentlichen die generierte Kraft bestimmt. Die Gleichsetzung von Last und Intensität ist jedoch nicht hinreichend, den das Maß der Intensität ist die Leistung, welche zu gleichermaßen auch von der Bewegungsgeschwindigkeit abhängt. Dieser Zusammenhang führt zu folgenden Fragestellungen: 1) Welchen Einfluss haben die Leistungsfaktoren Zusatzlast und Geschwindigkeit auf Deskriptoren des Belastungsumfangs? 2) Welchen Einfluss haben die Leistungsfaktoren Zusatzlast und Geschwindigkeit auf akute physiologische Reaktionen? 3) Welche Auswirkung haben mechanische Größen auf die physiologische Antwort? 4) In wie fern lassen sich die Krafttrainingsmethoden Kraftausdauer (SE), Schnellkraftausdauer (FFE), Hypertrophietraining (HYP) und Maximalkrafttraining (MAX) in Hinblick auf deren mechanischen und metabolischen Anforderungen beschreiben und miteinander vergleichen. Zehn krafttrainingserfahrene Probanden absolvierten Kraftbelastungen an der Sitzbrustpressmaschine bei Zusatzlasten (LOAD) von 55% (LOW), 70% (MID) und 85% (HIGH) des Einwiederholungsmaximums (1RM) für so viele Wiederholungen wie möglich und in vier Modi (MODE): 4-1-4-1 (4-s konzentrisch, 1-s isometrisch, 4-s exzentrisch und 1-s isometrisch), 2-1-2-1, 1-1-1-1 und EXPL (maximal Geschwindigkeit konzentrisch). Die Anzahl der erreichten Wiederholungen (REPS) sowie die Belastungsdauer (EXTIME) wurden aufgezeichnet und die gesamt gehobene Last, Zusatzlast x REPS, wurde bestimmt. Desweiteren wurden die mittlere konzentrische Leistung und die gesamt konzentrische Arbeit ermittelt. Die Sauerstoffaufnahme (VO2) wurde während der Belastung und während 30 Minuten Nachbelastungszeit gemessen. Das während der Belastung verbrauchte Sauerstoffvolumen (Consumed O2) und die Sauerstoffschuld (EPOC) wurden berechnet. Die maximale Blutlaktatkonzentration (blood LAmax) und Herzfrequenz (HRmax) wurden ebenfalls ermittelt. LOAD hatte einen signifikanten Effekt auf REPS (LOW > MID > HIGH, p MID > HIGH; p EXPL; p > 0.01). MASS verringerte sich signifikant bei erhöhter LOAD (p EXPL; p > 0.05). LOAD hatte einen signifikanten Effekt auf consumed O2 und auf blood LAmax.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Trainingswissenschaft
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Köln Deutsche Sporthochschule Köln 2013
Online-Zugang:http://www.zbsport.de/Dissertationen/2013/Sebastian-Buitrago.html
Dokumentenarten:Dissertation
Level:hoch