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Theoretische Betrachtungen über die Trainingssteuerung anhand des Laktatstoffwechsels und der Muskelfasertypisierung

Die Leistungsdiagnostik ist zusammen mit der Trainingsplanung eine wesentliche Voraussetzung für die Trainingssteuerung, die im Leistungssport massgeblich zur Erreichung sportlicher Weltklasseleistungen beiträgt. Obwohl das Laktatmolekül ein schwer interpretierbarer Parameter ist, stellt die Laktatleistungsdiagnostik ein wichtiges Instrument zur Diagnose der sportartspezifischen Ausdauerleistungsfähigkeit dar. Seit mehr als 200 Jahren ist der Zusammenhang zwischen muskulärer Belastung und Laktat bekannt, weshalb eine gemeinsame Betrachtung von Laktatstoffwechsel und den verschiedenen metabolischen Eigenschaften der Muskelfasertypen sinnvoll erscheint. Dieser Übersichtsartikel befasst sich mit aktuellen Erkenntnissen des Laktatstoffwechsels, den Muskelfasereigenschaften und ausgewählten trainingsbedingten Anpassungsmechanismen. Davon abgeleitet werden praxisnahe Zusammenhänge zwischen Laktatstoffwechsel und Muskelfasereigenschaften veranschaulicht und diskutiert. In einem letzten Schritt werden praxisorientierte Empfehlungen zur Laktatleistungsdiagnostik und dem aktuell häufig diskutierten High Intensity Training gegeben.
© Copyright 2012 Schweizerische Zeitschrift für Sportmedizin und Sporttraumatologie. Rub Media AG. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Trainingswissenschaft
Tagging:HIT
Veröffentlicht in:Schweizerische Zeitschrift für Sportmedizin und Sporttraumatologie
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2012
Online-Zugang:http://www.sgsm.ch/ssms_publication/file/442/Muskelfaser_1_2012.pdf
Jahrgang:60
Heft:1
Seiten:32-39
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch