Spezifizierung der Belastungsparameter und Trainingssteuerung beim Ganzkörper-Elektrostimulationstraining

HIT-EMS-Training und ein LITEMS-Training rufen ähnliche Reaktionen des endokrinen Systems, der CK und der CKMB hervor. Ergebnisse anderer Autoren konnten nur zum Teil bestätigt werden, jedoch variierten die gewählten Belastungsparameter in den verschiedenen Studien teilweise sehr stark. Ein HIT-EMS-Training erzeugt folglich vergleichbare endokrine Effekte wie ein LIT-EMS-Training, dies jedoch in einer kürzeren Zeitdauer. Einerseits zeigt damit die vorliegende Studie, dass selbst ein hochintensives Verfahren bei lokaler Agonisten- und Antagonistenaktivierung keine maximalen Kreatinkinasewerte erzeugen muss, wenn die Dauer der Belastung sehr kurz gehalten wird oder mit submaximaler Intensität stimuliert wird. Dies lässt den Schluss zu, dass EMS-Training auch in der Wettkampfperiode eingesetzt werden kann bzw. auch im Training mit weniger trainierten Personen. Es stellt damit eine Alternative zum mechanischen Training mit Zusatzlasten dar.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Tagging:Ganzkörpervibration HIT
Veröffentlicht in:BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2009/10
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Bonn 2010
Online-Zugang:http://www.bisp.de/cln_090/nn_113306/SharedDocs/Downloads/Publikationen/Jahrbuch/Jb__200910__Artikel/Mester__141__153,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Mester_141_153.pdf
Seiten:141-153
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch