Einsatz- vs. Mehrsatztraining - Auswirkung unterschiedlicher Trainingsvolumina beim Krafttraining auf morphologische und neuronale Adaptationsprozesse
Anhand der Literatur kann festgestellt werden, dass die im Rahmen der durchgeführten vorrangig eingelenkigen Trainingsübungen kein so großes adaptives Potential darstellen im Vergleich zu mehrgelenkigen Trainingsübungen (Baker et al., 1994). Dies kann auf die größere hormonelle Reaktion (Testosteron, IGF 1 etc.) zurückgeführt werden, die bei mehrgelenkigen Kraftübungen deutlich höher ausfällt (McCall, et al 1996). Probleme für wissenschaftliche Studien bereiten hierbei nur dieÜberschneidungen der Muskulatur die bei entsprechendem Einsatztraining nicht vorkommen sollte. Weiter kann festgestellt werden, dass bis zu einem gewissen Punkt das Trainingsvolumen in Form von unterschiedlichen Trainingssätzen als ein"Schlüsselfaktor" für die Auslösung von Muskelhypertrophie angesehen werden kann. Die hohen Wiederholungsumfänge sorgen dabei über das intrazelluläre Anschwellen und die hohe Spannung für die hypertrophieauslösenden Mechanismen.
© Copyright 2009 BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2008/09. Veröffentlicht von Bundesinstitut für Sportwissenschaft. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Trainingswissenschaft |
| Veröffentlicht in: | BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2008/09 |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Bonn
Bundesinstitut für Sportwissenschaft
2009
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| Online-Zugang: | https://www.bisp-surf.de/Record/PU201008006280 |
| Seiten: | 91-96 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch |


