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Das Erkennen von Bewegungsmustern ist die Grundlage für eine ganzheitliche Erfassung von körperlichen Bewgungsfehlern / Teil 1

Ganzheitliche Körpererfassungen erfolgen in der Medizin und im Sport nicht, mit der gravierenden Folge, dass der Gedanke vermittelt wird, nur der schmerzende Bereich sei nicht in Ordnung (bspw. keine axiale Ausrichtung). Durch lokale Impulse soll das körperliche Problem (schmerzender und verschobener Körperbereich) beseitigt werden. Wenn aber eine ganzheitliche Erfassung des Skelettsystems erfolgt, dann wird man mit einem Erstaunen oder Erschrecken feststellen, dass der gesamte Körper nicht in axialer Ordnung ist. Am Beispiel des Skeletts sind alle Körperachsen verschoben. Und bei näherer Betrachtung erfolgen diese Verschiebungen auch noch nach bestimmten Algerhythmen. Gerade diese Erkenntnisse (muskulär - organische Verbindungen) sind wichtig, um das Verständnis für Fehlentwicklung an den Gelenken zu verändern, damit die Hilflosigkeit beseitigt wird, wie sie in der Therapie oft vorkommt und Gelenkserkrankungen eher verwaltet als positiv verändert werden. Erst die interaktive Verknüpfung zwischen passivem Skelettsystems und aktiven Strukturen ermöglicht dem Trainer wie Therapeuten das einseitige Muster zu erkennen und einen erfolgversprechenden Trainingsplan zu erarbeiten.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kraft-Schnellkraft-Sportarten Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Athletik
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Baunatal 2012
Jahrgang:121
Heft:12
Seiten:27-31
Dokumentenarten:Artikel
Level:mittel