Muscle damage and soreness following repeated bouts of consecutive drop jumps

(Muskelverletzungen und Muskelkater nach mehreren Serien von Niedersprüngen)

Untersucht wurden die Auswirkungen von Serien von Niedersprüngen (DJ) auf Muskelverletzungen und Muskelkater. Außerdem wurde analysiert, ob die Wiederholung des gleichen Untersuchungsdesigns acht Wochen nach dem ersten Test zu Veränderungen hinsichtlich der Ausprägung muskulärer Schäden führte. Acht Probanden absolvierten fünf Serien von je 20 DJ aus einer Höhe von 0.6 m mit 10sekündigen Pausen zwischen den Sprüngen und 2 Minuten Pause zwischen den Serien. Aufgezeichnet wurden die Werte für die Sprunghöhe, den Maximalwert der vertikalen Bodenreaktionskraft und die Bodenkontaktzeit für jeden einzelnen Sprung mit einer Kraftmessplattform. Während des Tests wurde auch die Herzschlagfrequenz aufgezeichnet. Unmittelbar vor und nach dem Test sowie 1, 24 und 48 Stunden nach dem Test wurden Werte für die maximale isometrische Kraft, Muskelkater (muscle soreness), Plasmakreatinkinaseaktivität und Blutlaktatkonzentration erhoben. Alle Indikatoren für Muskelverletzungen zeigten nach beiden Tests signifikante Veränderungen. Zu keinen signifikanten Veränderungen kam es beim Maximalwert der vertikalen Bodenreaktionskraft, der Bodenkontaktzeit, der Herzschlagfrequenz und der Blutlaktatkonzentration. Im Vergleich zum ersten Test kam es beim zweiten Test bei allen Indikatoren von muskulären Verletzungen zu geringeren Veränderungen. Der maximale Abfall beim Wert des Maximalwertes der isometrischen Kraft im Vergleich zum Vortestwert betrug 39.6 % (Test 1) bzw. 29.2 % (Test 2). Die Werte für Muskelkaterindikation erreichten nach 24-48 Stunden ihr Maximum, waren aber nach dem zweiten Test signifikant geringer als nach dem ersten Test. Die Spitzenwerte der CK-Aktivität lagen nach dem ersten Test bei 910 IU/l und nach dem zweiten Test bei 391 IU/l, was signifikant geringer war. Es wurde geschlussfolgert, dass Serien von Tiefsprüngen zu ernsthaften muskulären Verletzungen führen. Adaptationsprozesse führten zu ausgeprägten Reaktionen bei der maximalen isometrischen Kraft, beim Indikator für Muskelkater, der Plasma-CK-Aktivität und der vertikalen Sprungleistung und hielten über acht Wochen an.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Advances in Exercise and Sports Physiology
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Tsukuba 2004
Jahrgang:10
Heft:3
Seiten:63-69
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch