Health aspects of resistance exercise and training

(Gesundheitliche Gesichtspunkte von Kraftübungen und Krafttraining)

Es ist allgemein anerkannt, dass sich Leistungsanpassungen, die durch Krafttraining hervorgerufen werden, in Übereinstimmung mit dem Prinzip der Trainingsspezifik entwickeln, d.h. die größten Leistungsverbesserungen werden bei Übungen/Bewegungen beobachtet, die denen der Trainingsübungen ähnlich sind. Diese Aussage trifft auf den Trainingstyp, das Bewegungsmuster, den Typ der Muskelkontraktion (isometrisch, konzentrisch, exzentrisch), die Geschwindigkeit und die Gelenkwinkel zu. Es scheint auch so zu sein, dass gesundheitsbezogene Adaptationen von reizspezifischen Veränderungen stammen, die durch die Veränderung von Variablen des Trainingsprogramms hervorgerufen werden. Mit geringem Trainingsumfang kann zwar auch ein gewisser Nutzen erzielt werden, der größte Nutzen entsteht aber, wenn hohe Trainingsumfänge absolviert werden. Deshalb sollten mehrere serien mit Übungen, die große Muskelmassen trainieren, mit einer mittleren bis hohen Wiederholungszahl trainiert werden, wenn eine Veränderung kardiovaskulärer Gesundheitsfaktoren erzielt werden soll. Im Unterschied dazu scheint eine zunehmende Knochenmineraldichte mit Übungen bestimmter Bewegungsmuster und Belastungsintensität verbunden zu sein. Zur Steigerung der Knochenmineraldichte sollten Übungen eingesetzt werden, die spezifische Skelltbereiche stimulieren, z. B. Hüfte und Wirbelsäule. Am besten sind Übungen geeignet, die das Rumpfskelett belasten, wie zum Beispiel die Kniebeuge.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Trainingswissenschaft
Veröffentlicht in:Strength and Conditioning Journal
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2001
Ausgabe:Colorado Springs 23(2001)6, S. 9-23, 168 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel