Monitoring strength training: neuromuscular and hormonal profile

(Kontrolle des Krafttrainings: neuromuskuläres und hormonelles Profil)

Zielstellung: Es werden Veränderungen, die bei einer einzelnen Trainingseinheit schweren Widerstandstrainings auf das neuromuskuläre und endokrine System bei Sportlern indiziert werden, untersucht. Im Training und für das Testen werden die gleichen Belastungen angewendet. Probanden/Methoden: Probanden waren Sportler von 5 verschiedenen Gruppen: männliche Kurzstreckenläufer (MS, n=6), weibliche Kurzstreckenläufer (FS, n=6), Bodybuilder (BB, n=6), Gewichtheber, die Belastung mit geringer Wiederholung absolvierten (WLL, n=4), Gewichtheber, die Belastung mit hoher Wiederholung absolvierten (WLH, n=4). Im Training wurden von der MS-, FS- und BB-Gruppe während der Ausführung von halben und ganzen Kniebeugen die mechanische Wattleistung kontrolliert sowie EMG-Analysen der Beinstrecker erstellt. Unmittelbar vor und nach der Trainingseinheit wurden der FS- und MS-Guppe Blutproben zur Bestimmung von Testosteron (T), Kortisol (C), Lutropin (LH), menschlichem Prolaktin (PRL) und Fillitropin(FSH) entnommen. In den anderen drei Gruppen beschränkte sich das hormonelle Profil auf T und menschliches Wachstumshormon (hGH). Ergebnisse: Nach dem Training zeigte die bei den ganzen Kniebeugen entwickelteLeistung in der MS-Gruppe einen statistisch sign. Abfall und keine Veränderung in der FS-Gruppe.Die EMG-Aktivität blieb während der Trainingseinheit konstant. Folglich erhöhte sich das Verhältnis von EMG/Leistung in deer MS-und FS-Gruppe, signifikant jedoch nur i der MS-Gruppe. In der MS-Gruppen waen unmittelbar nach der Trainingseinheit C-, T- und LH-Spiegel signifikant niedriger. Keine Veränderungen wurden in der FS-Gruppe ermittel. In beiden Gruppen und in der BB-Gruppe wurden signifikant negative Beziehungen zwischen den Veränderungen im T-Spiegel und dem EMG/Leistungsverhältnis bei der halben Kniebeuge ermittelt. Schlussfolgerung: Es ist wahrscheinlich, dass ein adäquater T-Spiegel die Ermüdungswirkung in den FT-Fasern (phasic motoric units) durch Sicherstellung einer besseren neuromuskulären Effiezienz kompensieren kann.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2000
Ausgabe:Indianapolis 32(2000)1, S. 202 - 208, 4 Abb., 2 Tab., 28 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel