Electrostimulation and fatigue
(Elektrostimulation und Ermüdung)
Ziel der Studie ist die Bschreibung der Entwicklung der Krafterzeugung während langandauernder oder kurz unterbrochener Elektrostimulation.
(Die Untersuchungen wurden nicht mit Leistungssportlern sondern mit Krafttraining betreibenden Sportstudenten durchgeführt.)
Im Ergebnis der Untersuchungen wurde festgestellt, daß die im Krafttraining allgemein geltenden Regeln nicht einfach auf die Anwendung der Elektrostimulation übertragen werden können, da es eindeutlige Unterschiede in der Wirkung beider Trainingsformen gibt. So tritt die Ermüdung im Krafttraining an unterschiedlichen Orten innerhalb der Kette zwischen Gehirn und Krafterzeugung auf, während bei der Elektrostimulation die Beeinträchtiugungen vor allem im peripheren Nervensystem bzw. den kontraktilen Muskeln lokalisiert werden können. Während der Elektrostimulation sind alle motorischen Einheiten vollständig erregt, nicht jedoch bei spontanen Kontraktionen. Der Kraftverlust könnte außerdem teilweise auf eine verminderte Erregbarkeit der Muskelfasermembran (insbesondere der Typ IIb-Fasern) zurückzuführen sein.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Naturwissenschaften und Technik |
| Veröffentlicht in: | ISBS - Conference Proceedings Archive (Konstanz) |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1996
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| Ausgabe: | Lissabon: Edicoes FMH, 1996. - S. 528-529, 4 Abb., 4 Lit. |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch mittel |


