Manipulating exercise order affects muscular performance during a resistance exercise training session

(Eine manipulierte Übungsanordnung beeinflußt die Muskelleistung während einer Trainingseinheit mit Widerstandsbelastungen)

Untersucht wurden mögliche Auswirkungen der Übungsanordnung/ -reihung auf die Leistung bei isotonischer Muskelkontraktion. 17 Probanden absolvierten Krafttests mittels 6 Standardhebungen. Anschließend absolvierte jeder 2 Trainings- einheiten mit 4 Sets zu 8 Kontraktionen (oder bis zur Ermüdung) mit 2 min. Pause zwischen den Sets. Die Reighenfolge war a) Kniebeuge - Beinstrecken - Beinbeugen - Bankdrücken - militärisches Drücken - Trizeps-Drücken, b) Beinbeugen - Beinstrecken - Kniebeuge - Trizeps-Drücken - militärisches Drücken - Bankdrücken. Bei der zweiten Variante, bei der das Bankdrücken nach dem militärischen Drücken und dem Trizeps-Drücken ausgeführt wurde, war die erzeugte Kraft beim Bankdrücken deutlich geringer. Die Gesamtkraft beim Kniebeugen, Beinstrecken und Trizeps-Drücken war bei der ersten Übungsreihung deutlich höher als bei der zweiten. Die kumulative Gesamtkraft war höher, wenn die strukturierten Übungen (Multigelenkü.) zuerst absolviert wurden. Ermüdungsrate und Gesamtkraft beim Bankdrücken waren deutlich verringert, wenn die Ein-Gelenk-Übungen den strukturierten vorausgingen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:The Journal of Strength and Conditioning Research
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1996
Ausgabe:Colorado Springs 10(1996)1, S. 20 - 24, 4 Abb., 15 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel