Biomechanische und neurophysiologische Veränderungen nach ein- und mehrfach seriellem passiv-statischem Beweglichkeitstraining
Beweglichere Menschen unterscheiden sich von unbeweglicheren durch die Fähigkeit, größere willkürlich ansteuerbare Bewegungsreichweiten einnehmen zu können. Sucht man allerdings Erklärungsansätze für die trainingsbedingte Veränderung der Bewegungsreichweite, so wird deutlich, dass ursächliche Mechanismen noch wenig erforscht sind. In den meisten wissenschaftlichen Studien am Menschen wird das Ausmaß der Beweglichkeit des myotendinösen Gewebes indirekt durch den Parameter "maximale Bewegungsreichweite" operationalisiert. Rückschlüsse über ursächliche Mechanismen können daraus nicht gezogen werden. In dieser Studie wurden deshalb neben der Bewegungsreichweite nicht invasive Einflussfaktoren (Dehnungsspannung, elektrische Muskelaktivität) unter besonderer Berücksichtigung morphologischer sowie neurophysiologischer Mechanismen untersucht. Hierbei wurden Trainingsadaptationen nach kurz- und längerfristig andauerndem Beweglichkeitstraining betrachtet. Zudem sollte gezeigt werden, dass trainingsbedingte Effekte über eine gewissen Zeitraum stabil sind (Überrdauerungseffekte) und dass sich auch in der nicht trainierten Extremität ein Trainingseffekt einstellt (kontralateraler Transfer).
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Trainingswissenschaft |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Köln
2002
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| Ausgabe: | Köln: Sport & Buch Strauß, 2002.- 305 S. (Bundesinstitut für Sportwissenschaft. Wissenschaftliche Berichte und Materialien) |
| Schriftenreihe: | Wissenschaftliche Berichte und Materialien des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, 2002, 3 |
| Seiten: | 305 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | mittel |


