1717

Klinische Tests an Muskeln, Knochen und Gelenken. Untersuchungen - Zeichen - Phänomene

Bewegung und Sport bieten vielfältige Möglichkeiten zur Erhaltung der körperlichen Leistungsfähigkeit und zum Schutz und der Verbesserung der Gesundheit. Gleichzeitig sind sie stets mit einem Risiko von Verletzungen, Erkrankungen oder körperlichen Schäden des Bewegungsapparats für die Sporttreibenden verbunden. Deshalb sollten Sportlerinnen und Sportler regelmäßig ihren Gesundheitszustand untersuchen lassen, eventuelle funktionelle Beeinträchtigungen zeitnah durch Ärzte untersuchen bzw. diagnostizieren lassen. Dafür bietet die moderne Medizin eine Vielzahl von Verfahren, insbesondere der Bildgebung, an. Diese haben ihren berechtigten Platz im Gesamtkanon der Untersuchungsverfahren, stellen aber in der Mehrzahl der Fälle erst den zweiten Schritt einer eingehenden Diagnostik dar, zumal gerade bei Teilen des Bewegungsapparats die Interpretationsbreite der Befunde der bildgebenden Verfahren groß ist. Von grundlegender Bedeutung am Beginn einer Funktionsdiagnostik stehen auch heute noch klinische Untersuchungen. Viele dieser Tests sind bereits seit vielen Jahren in der praktischen Tätigkeit eingesetzt worden, viele Ärzte besitzen einen unschätzbaren Fundus an Erfahrungen in der Bewertung dieser Befunde und es gibt ebenfalls sehr viele Publikationen zur Nutzung, zur Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit dieser Verfahren. Diese untergliedern sich in - Orientierungstests, - Funktionstests, - Belastungstests, - Stabilitätstests und - Tests zur Beurteilung von Haltungsstörungen, Venenthrombosen, arteriellen Duchblutungs- und zentralnervösen Störungen. Für die verschiedenen Knochen, Gelenke und Muskeln des des Stütz- und Bewegungsapparats werden von Klaus Buckup alle wichtigen Tests in ihrer Ausführung vorgestellt (ergänzt durch graphische Darstellungen der Schwerpunkte des Tests). Daran schließt sich eine eingehende Beschreibung der Beurteilung der Befunde des Tests an, verbunden mit der Darstelluing der Ursachen für die ganz konkrete Befundlage. Daraus kann der Arzt sehr gut therapeutische Konsequenzen ableiten. Vorgestellt werden Tests für - die Wirbelsäule (Bewegungsumfang, Thorax, Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule, Lendenwirbelsäule, Nervenwurzelkompressionssyndrom, Kreuzbein-Darmbein-Gelenk), - das Schultergelenk (Bewegungsumfang, Orientierungstest, Bursitis, Rotatorenmanschette, Akromioklavikulargelenk, lange Bizepssehne, Schulterinstabilität); - das Ellenbogengelenk (Orientierungstest, Stabilitätstest, Epikondylistis, Engpasssyndrom), - das Handgelenk, die Handwurzel und die Finger (Hand-/Beugesehnen, Kompressionssyndrom der Armnerven, motorische Handfunktionstest), - das Hüftgelenk (Bewegungsumfang, Funktionstest), - das Kniegelenk (Muskeldehnung, Kniegelenkschwellung, Patella, Meniskus, Kniebänder-Stabilität, vorderes Kreuzband, hinteres Kreuzband) - das Sprunggelenk und den Fuß (Bewegungsumfang, Funktionstests, Kollateral-/Syndemosebädner, Impingement oberes Sprunggelenk, Nervenschäden, Fraktur). Im Vergleich zur vorigen Auflage wurden alle 300 vorgestellten Tests überarbeitet und aktualisiert. Ein sehr umfassendes Literaturverzeichnis zu den verschiedenen Körperregionen macht eine inhaltliche Vertiefung in die Tests möglich. Die Navigation im Buch wird durch ein gut strukturiertes Sachverzeichnis am Ende sehr erleichtert.
© Copyright 2009 Veröffentlicht von Thieme. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Tagging:Sprunggelenk
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Stuttgart, New York Thieme 2009
Ausgabe:Stuttgart, New York: Thieme, 4., überarb. und erw. Aufl., 2009. - 374 S.
Seiten:374
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch