Das Hüftgelenk in der Kindersportorthopädie: Besonderheiten und Beachtenswertes für Betreuende im Nachwuchssport
Zusammenfassung
Es ist die immanente Aufgabe der Kindersportorthopädie Überlastungen und Folgeschäden im Rahmen sportlicher Aktivität am noch wachsenden Bewegungsapparat zu erkennen und zu verhindern. Als integrativer Gelenkbestandteil des Beckenrings, seiner Nähe zum Körperschwerpunkt und der hohen Prävalenz für Wachstumsstörungen (Dysplasie, Epiphysiolysis capitis femoris (ECF), femoro-acetabuläres Impingement (FAI), Morbus Perthes) ist das Hüftgelenk das am stärksten belastete Gelenk im Sport und prädisponiert für gelenknahe Avulsionsverletzungen und die Ausbildung manifester Präarthrosen. Schmerzen sind dabei ein Frühwarnsignal für Überlastungen, eine Abklärung im Kindes- und Jugendalter daher obligat. Elementar für eine suffiziente Betreuung ist das Wissen um den Einfluss und die Dosis der sportlichen Belastbarkeit bei alterstypischen Wachstumsstörungen und Sportverletzungen. Autorreferat
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Nachwuchssport |
| Veröffentlicht in: | Sports Orthopaedics and Traumatology |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
2025
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| Online-Zugang: | https://doi.org/10.1016/j.orthtr.2025.07.001 |
| Jahrgang: | 41 |
| Heft: | 3 |
| Seiten: | 224-229 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |