Femoroacetabuläres Impingement Syndrom bei Jugendlichen

Das Femoroacetabuläre Impingement Syndrom (FAIS) ist eine wichtige Differenzialdiagnose des Leistenschmerzes bei jugendlichen sportlichen Patient/-innen. Es ist am häufigsten durch eine Cam Morphologie verursacht. Diese entsteht kurz vor Verschluss der proximalen Wachstumsfuge am Femur. Sportliche Belastungen sind auslösend für die Entstehung einer sogenannten epiphysären Extension, die die Offset Veränderung am Kopf-Schenkelhals-Übergang verursacht. Die wichtigste Differenzialdiagnose zur primären Cam Morphologie ist die Epiphysiolysis capitis femoris (ECF). Eine systematische klinische und radiologische Abklärung ist obligat. Bei jugendlichen Patienten mit FAIS ist ein konservativer Therapieversuch der erste Schritt. Schlägt dieser fehl, ist die operative Sanierung mit Hüftarthroskopie indiziert. Hier werden gute Ergebnisse mit einer hohen Return-to-Sport Rate erzielt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Nachwuchssport
Tagging:Leiste
Veröffentlicht in:Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2022
Online-Zugang:https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0949328X22001703
Jahrgang:38
Heft:3
Seiten:276-282
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch