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Schnell von der Nützlichkeit überzeugt

Als junger Präsident der Deutschen Triathlon Union sowie sportmedizinisch tätiger Arzt an der Orthopädischen Universitätsklinik Frankfurt kannte ich Publikationen aus Leipzig u. a. von Prof. Israel, Prof. Neumann und Prof. Tittel. Auch der Initiator und Organisator des Leipziger Ausdauer- 3-Kampfes, Dr. Wilfried Ehrler, war mir bekannt, als 1989 für die meisten Deutschen überraschend die innerdeutsche Grenze geöffnet wurde. Schnell wurde auf der Ebene des Triathlonsports ein Treffen zwischen Ost und West in Ostberlin vereinbart, an dem von DDR-Seite unter anderem Dr. Ehrler und Prof. Neumann teilnahmen. Sie berichteten dabei auch von den sportwissenschaftlichen Möglichkeiten in Leipzig und boten ihre Unterstützung für die Arbeit in einem gemeinsamen Verband an. Schließlich empfahlen sie mir als Leistungssportwart einen Dr. Arndt Pfützner, der zwar bisher mit Triathlonsport nichts zu tun gehabt habe, der aber fachlich im Ausdauersport sehr kompetent sein sollte. Beim späteren Zusammenschluss der Triathlonverbände wurden dann Dr. Ehrler zum Vizepräsidenten, Dr. Pfützner zum Leistungssportwart und Prof. Neumann zum Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirates der DTU gewählt. Ich fuhr auf Einladung meiner Vorstandskollegen nach Leipzig und schaute mir die DHfK und das FKS an. Die Einrichtungen waren baulich teilweise nicht auf modernstem Stand und viele technische Einrichtungen waren "handgemacht", aber effektiv...
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Leitung und Organisation Trainingswissenschaft Sportgeschichte und Sportpolitik Nachwuchssport
Veröffentlicht in:20 Jahre IAT Festschrift 1992-2012
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Leipzig IAT 2012
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/sponet/Festschrift_Engelhardt.pdf
Seiten:158-159
Dokumentenarten:Artikel
Level:mittel