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Bedarf gab es schon lange

Nach 20 Jahren lässt sich aus meiner Sicht feststellen, dass die Überlegungen und Anstrengungen für eine wissenschaftliche Einrichtung wie das Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) richtig und lohnenswert waren. Viele Dinge sind nicht ganz so wie geplant realisiert worden, zum Beispiel wurde das IAT kein "An-Institut" der Universität Leipzig. Die Zustimmung und Anerkennung vor allen Dingen der Athletinnen und Athleten sind die besten Beweise für die wertvolle und erfolgreiche Arbeit des IAT. Ich gratuliere und danke dem Institut deshalb für 20 Jahre spitzensportliche wissenschaftliche Unterstützung seiner Mitglieder, vor allem der Spitzenverbände und der Landessportbünde des Deutschen Olympischen Sportbundes. Die Gründung des IAT war nach den Aussagen von Ferdi Tillmann (MdB) "ein klarer Auftrag des Einigungsvertrages ..., dem der Souverän mit verfassungsändernder Mehrheit, sowohl der Deutsche Bundestag und der Deutsche Bundesrat, wie auch die Volkskammer, zugestimmt hat". Nicht nur von politischer Seite, sondern auch von den wichtigen Teilen des deutschen Sports wurde die IAT-Gründung am 16. März 1992 mit der Feierstunde im Leipziger Gewandhaus als eine große Chance für die wissenschaftliche Begleitung des Leistungssports, die es im Interesse des nationalen und internationalen Sports zu nutzen galt, angesehen...
© Copyright 2012 20 Jahre IAT Festschrift 1992-2012. Veröffentlicht von IAT. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Leitung und Organisation Trainingswissenschaft Sportgeschichte und Sportpolitik Nachwuchssport
Veröffentlicht in:20 Jahre IAT Festschrift 1992-2012
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Leipzig IAT 2012
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/sponet/Festschrift_Feldhoff.pdf
Seiten:144-147
Dokumentenarten:Artikel
Level:mittel