Krafttraining im Nachwuchsleistungssport Schwimmen: Unterschiedliche Effekte verschiedener Periodisierungsmodelle im Krafttraining und die Auswirkung auf die Trainingsgestaltung innerhalb der verschiedenen Trainingszyklen
Im Hochleistungssport hat sich die Periodisierung als einer der wesentlichen Bestandteile des Planungsprozesses herauskristallisiert, der es ermöglicht, das höchstmögliche Maß an Ausdauer und maximaler Kraft zu entwickeln (Bartolome, Hoffman, Memi & Stout, 2014, Fleck, 1999, Haff, 2004, Hartmann, Bob, Wirth & Schmidtbleicher, 2009, Hartmann, Wirth, Keiner, Mickel, Sander & Szilvas, 2015, Johns, Philipson & Hayes, 2019, Stone, O 'Bryant, Schilling, Johnson, Pierce, Haff, Koch & Stone, 1999, Williams, Tolusso, Fedewa & Esco, 2017). Seit jeher wird sie sowohl als gezielte Sequenzierung des Trainings (kurz-, mittel-, und langfristig) als auch Strukturierung von Trainingseinheiten zur Optimierung derjenigen physiologischen und psychologischen Fähigkeiten gesehen, welche die bestmögliche Leistung an einem vorhergesehenen Wettkampf realisieren sollen (Kiely, 2012, Krüger, 2015). Das maßgebliche Konzept der Periodisierung besteht hierbei in der Manipulation ausgewählter Trainingsvariablen (beispielsweise Intensität, Last, Volumen, Trainingsmethoden und Trainingsinhalte) im Rahmen spezifischer aufeinanderfolgender Zyklen (Garcia-Pallare's, Garcia-Femandez, Sanches-Medina & Izquierdo, 2010, Salyam, Vemayaev, Omelianchyk-Ziurkalova & Maskimova, 2020).
Dieses zielgerichtete Variieren des Trainingsprogramms in regelmäßigen Zeitabständen weist auch bei der Periodisierung des Krafttrainings gewisse Vorteile im Zugewinn der maximalen Kraft gegenüber nicht geplanten und gezielten Veränderungen auf (Caldas, Guimaräes-Ferreira, Duncan, Leopoldo, Leopoldo & Lunz, 2016, Monteiro, Aoki, Evangelista, Alveno, Monteiro, Da Cruz & Ugrinowitsch, 2009). Generell werden in der vorhandenen Literatur hauptsächlich zwei Modelle beschrieben, die sich mit der Periodisierung des Krafttrainings befassen (Harries, Lubans & Callister, 2015, Rhea & Alderman, 2004, Rhea, Ball, Phillips & Burkett, 2002, Rhea, Phillips, Burkett, Stone, Ball, Alvar & Thomas, 2003). Zum einen das lineare und zum anderen das nicht-lineare Modell (Hashem & Tammam, 2015, Ullrich, Pelzer, Oliveira & Pfeiffer, 2016).
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| Notationen: | Ausdauersportarten Nachwuchssport |
| Veröffentlicht in: | Schwimmen: Lernen und Optimieren, 46 |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Beucha
DSTV
2021
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| Seiten: | 143-168 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |