Blended Learning zur Betreuung der deutschen männlichen U19-Handballnationalmannschaft bei der WM 2019: eine Fallstudie

Die vorliegende Fallstudie beschreibt detailliert und ganzheitlich das App-basierte mentale Training (MT) der deutschen männlichen U19 Handballnationalmannschaft vor und während der Weltmeisterschaft 2019 in Mazedonien. Die Betreuung folgte einem Blended Learning Ansatz und bestand aus einem dreistündigen psychoedukativen Präsenzworkshop, einer App und einer begleitenden E-Mail-Kampagne. Die Eingangsdiagnostik, das Grundlagen- und Fertigkeitstraining sowie die Krisenintervention fanden über die auf das MT zugeschnittene App statt. Die Fallstudie enthält eine Outcome- und Prozess-Evaluation. Das Team gewann in Mazedonien die Silbermedaille. In anderen Outcome-Variablen zeigten sich keine signifikanten Veränderungen. Die Prozess-Evaluation zeigt, dass die Nutzungszeit mit der App gering war. In der Praxis arbeitende Sportpsychologinnen und Sportpsychologen sollten daher die Nutzung von Apps mit ausreichend persönlichem Kontakt mit Athletinnen und Athleten verbinden, um diese systematisch zu betreuen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sozial- und Geisteswissenschaften Spielsportarten Nachwuchssport
Tagging:U19 App blended learning Fallstudie
Veröffentlicht in:Zeitschrift für Sportpsychologie
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2020
Online-Zugang:https://doi.org/10.1026/1612-5010/a000315
Jahrgang:27
Heft:4
Seiten:153-163
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch