Entwicklung eines Instruments zur retrospektiven Analyse biopsychosozialer Gesundheitsverläufe jugendlicher Leistungssportler (bioMAP)
Jugendliche Leistungssportler bzw. -sportlerinnen bewegen sich in einem Sozialbereich, in dem "der leistungsfähige Körper" (Bette & Schimank, 1995, S. 44) die zentrale Voraussetzung für Erfolg darstellt. Körperliche Leistungsfähigkeit ist wiederum eng mit Gesundheit assoziiert. Leistungsfähigkeit und Gesundheit der jungen Athletinnen und Athleten zu sichern, ist im Nachwuchsleistungssport mehr als nur altersangemessenes, individualisiertes Training und medizinische Betreuung. So befinden sich adoleszente Athletinnen und Athleten in einer "besonders intensive[n]" (Hurrelmann & Quenzel, 2012, S. 91) und vulnerablen Phase ihrer Entwicklung. Sie müssen nicht nur die spitzensportlichen Anforderungen, sondern auch alterstypische körperliche, psychische und soziale Entwicklungsaufgaben (Havighurst, 1953) bewältigen. Die bioMAP-Methode ist ein innovativer, software- unterstützter Ansatz zur biografischen Rekonstruktion von Entwicklungsverläufen, der sich aufgrund seiner leichten Handhabbarkeit und der Möglichkeiten der Quantifizierung geradezu ideal für den Spitzensport eignet. Dies gilt nicht nur im Hinblick auf das Monitoring von Gesundheit, sondern auch für die Rekonstruktion von Trainingsverläufen, der Leistungsentwicklung oder der Einbindung ins Team etc.
© Copyright 2018 BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2017/18. Veröffentlicht von Eigenverlag. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Trainingswissenschaft Biowissenschaften und Sportmedizin Nachwuchssport Sozial- und Geisteswissenschaften |
| Veröffentlicht in: | BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2017/18 |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Bonn
Eigenverlag
2018
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| Online-Zugang: | https://my.page2flip.de/15646901/16713668/16713670/html5.html#/286 |
| Seiten: | 285-293 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |