Früh übt sich vielseitig zum Spitzensportler. Wer als Kind in verschiedenen Sportarten trainiert und Wettkämpfe bestreitet, lernt (später) als Nachwuchsfußballer leichter
Nicht jeder Elitefußballspieler von heute hat schon als Kleinkind mit dem Fußballtraining angefangen. Sportliche Aktivitäten im Kindesalter können aber durchaus den Weg zum Spitzenspieler ebnen. Sportwissenschaftler aus Deutschland haben untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen der Art kindlicher Sportaktivität und der späteren Leistungsentwicklung von fußballspezifischen Fertigkeiten gibt. Der Umfang von freiem Spielen in der Freizeit im Fußball oder in anderen Sportarten ("deliberate play") sowie des reinen Fußballtrainings im Verein ("deliberate practice") in der Kindheit korrelierten jeweils nicht signifikant mit fußballspezifischen Leistungsfortschritten der untersuchten Nachwuchsspieler (10-13 Jahre) im Laufe einer einjährigen Saison. Jedoch waren Trainingserfahrungen von Kindern in mehreren Sportarten unter Anleitung eines Trainers deutlich mit Lernfortschritten der Nachwuchsspieler im Fußball verbunden.
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| Notationen: | Spielsportarten Nachwuchssport Freizeitsport |
| Tagging: | Karriereverlauf Talententwicklung |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Frankfurt/Main
Deutscher Fußball-Bund
2020
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| Schriftenreihe: | Wissensportal der DFB-Akademie |
| Online-Zugang: | https://www.dfb-akademie.de/studie/frueh-uebt-sich-vielseitig-zum-spitzensportler/-/id-15000177 |
| Dokumentenarten: | Informationsseite und Navigationsseiten |
| Level: | mittel |