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Österreich

So bescheiden Österreichs Platz auf der Weltkugel auch sein mag - im Wintersport ist das kleine Alpenland im Herzen Europas eine wahre Großmacht. Die ewige Bestenliste aller 17 bisherigen Winterspiele weist Österreich mit insgesamt 128 Medaillen als Nummer vier hinter Norwegen, der - mittlerweile verblichenen - Sowjetunion und den USA aus und führt Austria als eine von lediglich drei Nationen (neben Liechtenstein und Norwegen), die im Winter mehr Medaillen als im Sommer gewannen (in: Austrian Olympic Team 1998). Nach Nagano erhöhte sich die Gesamtbilanz auf 145 (39/53/53) Medaillen. Vor Beginn der Olympischen Spiele schrieb der ASKÖ-Generalsekretär Michael Sulzbacher in einem Geleitwort:" Noch nie war bei Olympischen Winterspielen eine derart große Anzahl an österreichischen Spitzenathleten (105 davon 81 Männer) nominiert worden. Auch der österreichische Rundfunk reagierte auf die sensationellen Einschaltziffern bei den heurigen Wintersportübertragungen und wird so umfassend und ausführlich wie nie zuvor über das Geschehen in Nagano berichten."
© Copyright 1998 Olympische Winterspiele 1998 - Zu ausgewählten nationalen Spitzensportkonzepten und deren Umsetzung in Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele in Nagano. Veröffentlicht von IAT. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sportgeschichte und Sportpolitik Leitung und Organisation Trainingswissenschaft Ausdauersportarten Kraft-Schnellkraft-Sportarten technische Sportarten Nachwuchssport
Tagging:Länderanalyse
Veröffentlicht in:Olympische Winterspiele 1998 - Zu ausgewählten nationalen Spitzensportkonzepten und deren Umsetzung in Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele in Nagano
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Leipzig IAT 1998
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/sponet/OS_1998_AUT.pdf
Seiten:83-107
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel