Einsatz des psychophysiologischen Parameters Cortisol zur Erfassung der Wettkampf- und Trainingsbelastung im Taekwondo

Ziel der Pilotstudie war es, dass Stresshormon Cortisol zur Erfassung von Trainingssituationen, wettkampfähnlichen Trainingssituationen und tatsächlichen Wettkämpfen einzusetzen, um die verschiedenen Sportsituationen im Anschluss auf ihre psychischen und physiologischen Beanspruchungen zu vergleichen. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl subjektiver als auch objektiver Stress über die tatsächlichen Wettkampfbedingung am höchsten ist. Die signifikant höhere psychophysiologische Belastung nach der Wettkampfbedingung kann als Folge der stärkeren psychophysiologischen vor und während der Wettkampfsituation verstanden werden und ist bereits mehrfach in der Fachliteratur gezeigt worden (siehe Überblicksartikel von Salvador & Costa, 2009). Da viele Athleten nach einem ersten Kampf zeitnah einen weiteren absolvieren müssen, ist die Praxis hier gefordert, Nachwettkampfinterventionen zur schnellen und effektiven Regeneration zu entwickeln. (vom Autor übern. gek.)
© Copyright 2018 BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2016/17. Veröffentlicht von Sportverlag Strauß. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Kampfsportarten Nachwuchssport Sozial- und Geisteswissenschaften
Tagging:Cortisol
Veröffentlicht in:BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2016/17
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Hellenthal Sportverlag Strauß 2018
Online-Zugang:http://my.page2flip.de/2895682/14185088/14185117/html5.html#/271
Seiten:269-274
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch