Optimierung des isokinetischen Krafttrainings in Kraftausdauersportarten mittels Elektromyostimulation am Beispiel Rudern
Der Forschungsstand zum Nutzen der Elektromyostimulation (EMS) in der medizinischen Rehabilitation zur Verhinderung bzw. zumindest Verzögerung von Inaktivitätsatrophien sowie im Muskelaufbautraining nach Operationen ist weitgehend unbestritten (Morrissey, 1988; Mucha, 2004; Snyder-Mackler et al., 1995 und weitere), ebenso der Einsatz als Funktionale Elektrostimulation (FES) bei Paraplegikern (z. B. Glinsky et al., 2007; Ragnarsson, 2008). Die Übertragbarkeit dieser und zahlreicher weiterer Anwendungsfelder der Elektromyostimulation auf das (hoch-) leistungssportliche Training ist u. a. aufgrund des stark differierenden Leistungsniveaus jedoch problematisch. Aufgrund widersprüchlicher Studienresultate forderten Dudley und Stevenson unlängst weitergehende Untersuchungen zum Thema Elektromyostimulation im Sport - insbesondere "... to examine the effect of EMS that is applied during dynamic muscle actions." (Dudley & Stevenson, 2005, S. 433) fordern.
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| Notationen: | Trainingswissenschaft Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2008/09 |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Bonn
Bundesinstitut für Sportwissenschaft
2009
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| Online-Zugang: | http://www.bisp.de/nn_113306/SharedDocs/Downloads/Publikationen/Jahrbuch/Jb__200809__Artikel/Hohmann__151,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Hohmann_151.pdf |
| Seiten: | 151-156 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch |