Doping. Gefahren, Verantwortung - Alternativen
Doping hat sich zu einem der wichtigsten Probleme des modernen Leistungssports entwickelt. Der angrenzende Nachwuchsleistungssport ist damit zweifelsohne in eine Gefährdungssituation geraten, die das koordinierte und gemeinsame Vorgehen der Verantwortlichen im Elternhaus, in der Schule und den Sportorganisationen erfordert, um den leistungssportlich trainierenden Kindern und Jugendlichen die Gefahren und Probleme verständlich zu machen.
Die Autorengruppe aus Österreich, der Schweiz und Deutschland wendet sich deshalb der Problematik "Doping im Nachwuchsleistungssport" sowohl aus ethischen, medizinischen, pädagogischen, psychosozialen und organisatorischen Gesichtspunkten zu. Dabei belegen die dargestellten Beispiele, dass eine solide, die Persönlichkeit der Sportler und ihre sportliche Leistungsfähigkeit fördernde Arbeit im Kindes- und Jugendalter wesentlich dazu beitragen (können), dass Nachwuchsleistungssportler Doping als unfair, gesundheitlich gefährlich und sportlich sehr fragwürdig betrachten. Die in vielen Ländern bestehenden Sportspezialschulen, in denen die sportlichen Talente ihre schulische mit der sportlichen Ausbildung verbinden können, stehen hier in einer besonderen Verantwortung, verfügen gleichzeitig aber auch über eine Vielzahl von Einflussmöglichkeiten. Die Autoren belegen diese Tatsache mit Beispielen aus ihren Ländern, zeigen positive Beispiele für die Einflussnahme im Kindes- und Jugendbereich und fordern alle Verantwortungsträger auf, sich offensiv dem Problem Doping zu stellen.
© Copyright 2002 Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Leitung und Organisation Sozial- und Geisteswissenschaften Nachwuchssport |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Lengerich
2002
|
| Ausgabe: | Lengerich: Pabst Science Publ., 2002.- 134 S. |
| Seiten: | 134 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | mittel |