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Spesifikk basistrening - hav er det... og hvordan kan det bidra till a utvikle langrennslopere?

Vorgestellt wird das Konzept des spezifischen Grundlagentrainings im Skilanglauf, wie es zwischen dem norwegischen Leistungssportkoordinierungsorgan Olympiatoppen, dem Norwegischen Leistungssportgymnasium sowie Experten des nationalen Skiverbands entwickelt wurde. Das Konzept basiert auf drei Schwerpunkten: - Koordination (statisches und dynamisches Gleichgewicht, Aufrechterhaltung der Körperposition und von Körperlinien Nase-Knie-Zehe, Verlagerung des Körperschwerpunkts nach vor und vom linken auf den rechten Fuß bzw. umgekehrt, Differenzierung mit unabhängiger Arbeit von Unter- und Oberkörper, stabiler Oberkörper, Beinarbeit und Armpendeln, Rhythmus und Timing des Stockeinsatzes und des Abdruckbeins, Fähigkeit der Rhythmusänderung (Frequenz, Anpassung an Geländegegebenheiten) - Mobilität/Beweglichkeit (Mobilität im Fußgelenk, in der Vorder- und Rückseite der Hüfte, Optimierung des Bewegungsumfangs vom Fußgelenk hoch zur Hüftpartie) - Stabilisierung/Kraft (Kontrolle der Hüftposition, Kontrolle der Hüftbewegung (Verlauf des Körperschwerpunkts, gerade Linien, Optimierung des Krafttransfers durch den Körper, von der Beinarbeit nach oben und vom Armpendeln nach unten). Grundsätzlich gehen die Autoren davon aus, dass sich durch die Veränderung der Wettkampfformate (Massenstart, Sprint) auch die Anforderungen an die Sportler verändert haben und Leistungsfaktoren neu gewichtet wurden. Aktuell ist es sehr wichtig, in einer zunehmenden Zahl von Leistungsfaktoren sehr gut zu sein, und bisher eher "stiefmütterlich" behandelte Themen wie die Maximalkraft neu zu durchdenken. Grundsätzlich muss davon ausgegangen werden, dass die Laufgeschwindigkeit spürbar zugenommen hat und die Läuferinnen und Läufer durch die direkte Auseinandersetzung mit den Konkurrenten schneller und öfter auf Rhythmuswechsel reagieren bzw. diese selbst initiieren müssen. Das spezifische Grundlagentraining wird als eine wesentliche Voraussetzung betrachtet, um eine effektive Skilauftechnik zu entwickeln. Dabei ist das Koordinationstraining dem Skilaufen am nächsten, d. h. am spezifischsten, allerdings dürfen die beiden anderen Bereiche nicht vernachlässigt werden. In diesen Bereichen werden wesentliche allgemeine Grundlagen der Ausübung einer guten Skitechnik gelegt. Beim Training dieser grundlegenden Fertigkeiten ist darauf zu achten, dass sehr variationsreich trainiert wird (wiederholen ohne sich zu wiederholen), d. h. unter wechselnden äußeren Rahmenbedingungen eine gute Technik zu zeigen. Hier lautet das Prinzip, vom Allgemeinen zum Spezifischen. Motorisch lautet das Ziel, Stabilität und Kraft (Kontrolle und Steuerung) zu entwickeln (wichtig für den Krafteinsatz und die Verlagerung des Körperschwerpunkts), im Rahmend es Mobilitäts- und Beweglichkeitstrainings die dafür notwendige Beweglichkeit in allen beteiligten Gelenken zu entwickeln (für beide Stilarten). Das spezifische Grundlagentraining dient aber auch dazu, Schwachpunkte der motorisches Leistungsfähigkeit aufzudecken, die dann limitierend sein können für eine sehr gute Skilauftechnik. Im Artikel werden fünf Übungsbeispiele für das spezielle Grundlagentraining in Bildern vorgestellt.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports junior sports
Published in:Skisport
Language:Norwegian
Published: 2009
Issue:5
Pages:44-47
Document types:article
Level:intermediate