From talent to elite athlete: A study of the performance development of the finalist at the 1999 IAAF World Youth Championships

(Vom Talent zum Athlet: Eine Studie zur Leistungsentwicklung der Finalisten der IAAF Jugendweltmeisterschaften 1999)

Die Einführung der Jugendweltmeisterschaften in der Leichtathletik 1999 war seinerzeit begleitet von Bedenken einer zu frühen Spezialisierung bzw. einer frühen Leistungsstagnation oder eines Drop-outs infolge des hohen Anteils an spezifischem Training. Die Studie präsentiert empirische Daten, um diese Diskussion mit Fakten zu unter- bzw. widerlegen. Es wurde die Leistungsentwicklung von 266 Finalteilnehmern der damaligen Jugendweltmeisterschaften in den Folgejahren analysiert. Im Ergebnis wurde u. a. festgestellt, dass 90 % dieser Athleten ihre Laufbahn fortsetzten und 88 % die internationalen Top-100 in ihrer Disziplin erreichten. 21 % der Finalisten der Jugendweltmeisterschaften 1999 qualifizierten sich später für Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele. Es wird geschlussfolgert, dass es aus dieser Sicht keine stichhaltige Begründung für das Ablehnen von Jugendweltmeisterschaften gibt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Nachwuchssport
Veröffentlicht in:New Studies in Athletics
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2006
Jahrgang:21
Heft:2
Seiten:43-55
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch