Toppidrett og hoyere utdanning - lar det seg kombinere?
(Leistungssport und höhere Ausbildung - lässt sich das kombinieren?)
Ergebnis der Befragung der norwegischen Nationalmannschaften im Skilanglauf und Biathlon zu den Kombinationsmöglichkeiten von Leistungssport und akademischer Ausbildung. Insgesamt beantworteten 42 Leistungssportler (36 % Frauen, 64 % Männer) einen Fragebogen zum Thema.
56 % der Frauen haben eine akademische Ausbildung absolviert oder befinden sich in einer solchen. 38 % haben keine Ausbildung und 6 % haben die Ausbildung abgebrochen. Bei den Männern sind es 54 % mit einer abgeschlossenen oder laufenden akademischen Ausbildung, 23 % haben keine und 23 % eine abgebrochene Ausbildung.
Von großer Bedeutung für das Absolvieren einer akademischen Ausbildung war, ob der Vater über eine solche verfügte. Bei 86 % der Studierenden verfügte der Vater über eine solche Ausbildung. Bei Vätern ohne akademische Ausbildung waren nur 16 % der Sportler in einer derartigen Ausbildung.
Ein weiterer wichtiger Faktor für eine Entscheidung für eine akademische Ausbildung war der Notendurchschnitt im gymnasialen Bereich. Sportler mit einem guten bzw. sehr guten Notendurchschnitt entscheiden sich weit öfter für eine Hochschulausbildung als die Sportler mit schlechteren Durchschnittsnoten am Gymnasium. Es wurde festgestellt, dass die Nationalmannschaftsmitglieder sehr gute Noten hatten, durchschnittlich um eine Zensur über dem Landesdurchschnitt liegen.
Der nächste untersuchte Faktor war die Beziehung zwischen finanziellen Einkünften aus dem Sport und Ausbildungsniveau. 80 % derer, die mit dem Sport weniger als 100.000 Nkr verdienen entschieden sich für ein Studium. Für die Hälfte der Studierenden war die Möglichkeit, ein Stipendium zu erhalten, ein wichtiges Argument für ein Studium. Bei den Studienabbrechern verdienen nahezu alle über 300.000 Nkr.
Hinsichtlich der sportlichen Leistung bei internationalen Topevents waren die Sportler mit abgeschlossener oder abgebrochener Ausbildung stärker repräsentiert als die mit laufender Ausbildung. Gerade die mit größeren sportlichen Erfolgen neigen eher zum Studienabbruch, um sich stärker auf den Sport konzentrieren zu können.
68 % geben an, dass ihre sportlichen Aktivitäten die Wahl ihres Studienfachs limitiert haben. 40 % der Studierenden haben ein Wirtschaftsfach, 40 % studieren Sport.
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| Notationen: | Sozial- und Geisteswissenschaften Leitung und Organisation Nachwuchssport |
| Veröffentlicht in: | Skisport |
| Sprache: | Norwegisch |
| Veröffentlicht: |
2006
|
| Heft: | 7 |
| Seiten: | 48-49 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | mittel |