Aspects concerning Austrian elite ski racer's development in their sport

(Aspekte der sportlichen Entwicklung österreichischer Elite-Skirennläufer)

Die Entwicklung österreichischer Spitzenrennläufer wurde unter zwei Aspekten untersucht: erstens die Leistungsentwicklung im Juniorenalter (nach ASA-Punkten) und zweitens der Besuch spezieller Skisportschulen. Es wird weiterhin die Frage gestellt, ob bereits im Jugendalter absehbar ist, ob sich ein Nachwuchsrennläufer zu einem Spitzenläufer entwickeln wird oder nicht. Dies ist auch für die Zusammenstellung von Nachwuchsmannschaften der Bundesländer von Bedeutung. Tendenziell zeigen die Ergebnisse bessere Leistungen im frühen Juniorenalter bei den Sportlern, die später zur Spitze gehören. Einige individuelle Werte zeigen jedoch auch signifikante Unterschiede, die jedoch nicht überbewertet werden sollten, da die Standardabweichung innerhalb der individuellen Gruppen relativ hoch ist. Die Ergebnisse spiegeln das österreichische Auswahlsystem wider, das auf eine frühe Spezialisierung setzt. Die Ergebnisse der Untersuchungen bezüglich der Sportspezialschulen zeigen einen deutlichen (nicht unerwarteten) positiven Einfluss dieser Schulen. Mittlerweile besuchten bereits 50% der späteren Auswahlläufer eine derartige Spezialschule für Skiläufer. Bei den weiterführenden Schulen liegt der Anteil sogar bei 88% der Rennläufer. Es wird geschlussfolgert, dass Topp-Leistungen im Juniorenalter ohne den Hintergrund einer entsprechenden auf den Sport ausgerichteten Schule nicht erreichbar sind.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:technische Sportarten Nachwuchssport
Veröffentlicht in:Science and Skiing II
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Hamburg Verlag Dr. Kovac 2001
Schriftenreihe:Schriften zur Sportwissenschaft, 26
Seiten:480-486
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch mittel