"Living high and training low" vs "living high and training high": Erythropoietic responses of adolscent cross-country skiers
("Leben in der Höhe und Trainieren im Flachland" im Vergleich zu "Leben in der Höhe und Trainieren in der Höhe": Erythropoietinreaktionen von Nachwuchsskilangläufern)
Zielstellung:
Untersuchung der EPO-Reaktionen von männlichen und weiblichen Nachwuchsskilangläufern bei Leben und Trainieren in mittlerer Höhe (High-High/HH) und Leben in mittlerer Höhe und Trainieren im Flachland (High-Low/HL).
Methoden/Probanden:
Neun weibliche (15,8+/-0,6 Jahre) und sechs männliche (16,2+/-1,0 Jahre) Nachwuchsskiläufer, die sich auf die griechischen Meisterschaften vorbereiteten, wurden im Absand von einem Jahr untersucht. Im ersten Jahe lebten und trainierten die HH-Probanden 21 Tage auf 1550 m bzw. 1550-2000m, während im zweiten Jahr die HL-Probanden für die gleiche Zeit auf der gleichen Höhe lebten, jedoch in der Nähe des Flachlands trainierten (450 - 500 m). Die Probanden unterzogen sich in beiden Jahren maximalen Fahrradergometertests im Flachland vor dem Aufenhalt(SL), am 1. Tag (D1) und 21. Tag (D21) in Höhe (1740 m) und 1-2 Tage nach dem Höhenaufenthalt (PA). Vor (rest)und kurz nach (max) jedem Test wurden Blutproben zur Bestimmung von EPO, Hämoglobin (Hb), Hämatokrit (Hct) und Erythrozyten (RBC) entnommen.
Ergebnisse:
Bei HH und Hl waren bei männlichen Skilangläufern EPOrest und EPOmax am D1 im Vergleich zu SL erhöht, bei PA erfolgte ein Abfall. Bei weiblichen Skilangläufern stieg EPOmax am D1 bei HH und HL, während EPOrest nur bei HH anstieg.
Bei den weiblichen Skilangläufern stieg Hbmax bei PA unter beiden Trainingsbedingungen, bei den Männern jedoch nur unter HL im Vergleich zu SL. Hctmax war bei Männern und Frauen nach HH und HT bei PA höher im Vergleich zu SL. Kein Unterschied bestand in Hctrest bei den Männern, während die Werte für Frauen nach HL bei PA und D21 höher waren im Vergleich zu SL Während PA waren bei HH und HL bei den Frauen RBCrest und RBCmax im Vergleich zu SL erhöht, bei den Männern nur nach HL.
Schlussfolgerung:
Die Ergebnisse zeigen keine deutlichen Unterschiede zwischen den Trainingsformen unter dem Aspekt der hämatologischen Anpassungen von Nachwuchsskilangläufern.
© Copyright 2000 Journal of Sports Sciences. Taylor & Francis. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten Nachwuchssport |
| Veröffentlicht in: | Journal of Sports Sciences |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
2000
|
| Ausgabe: | London 18(2000)7, S. 532, 1 Tab. |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |