The Dutch preparation towards 2000
(Die Vorbereitung der Holländer auf die Olympischen Spiele 2000)
Das holländische Vorbereitungsprogramm auf Sydney 2000 startete 1997.
Ende 1996 stellte das NOK Geld bereit, um einen Vollzeit-Trainer für die Olympische Distanz (OD)einzustellen, ein wissenschaftliches Projekt zu beginnen und zusätzliche Einrichtungen für die Athleten zu schaffen.
Selektion
Das von den Duathleten und Langtriathleten völlig separate OD-Team ist unterteilt in eine allgemeine OD-Mannschaft und ein Team Sydney. Voraussetzung für die Aufbnahme in das Sydney Team ist die Plazierung unter den Top 50 der Weltrangliste oder ein Platz unter den besten 8 bei den JWM. Für Mitglieder des Sydney-Teams werden die Aufwendungen für sportmedizinische Betreuung, Training, technische Voraussetzungen, Trainingslager und die Weltcupteilnahme voll übernommen. Für das OD-Team wird die medizinische Betreuung ebenso abgesichert, Trainingslager und WC-Teilnahme werden jedoch nur teilweise bezuschußt. Diese Athleten müssen ihre Leistungsfähigkeit in Rennen niedrigerer Kategorien nachweisen, ehe sie zu WC eingesetzt werden (sie können jedoch auch WC-Teilnahmen individuelle finanzieren und organisieren). Die Athleten beider Teams werden finanziell vom NOK unterstützt, die Höhe der Beträge ist vom Leistungsniveau abhängig.
Betreuerteam
Das Betreuerteam besteht aus zwei Trainern (OD und Junioren), einem Sportmediziner, zwei Physiotherapeuten, einem Schwimmtrainer und einem Wissenschaftlerteam (Trainingswissenschaft, Sportmedizin, Trainingssteuerung) unter der Leitung eines Vollzeitforschers. Koordinationschef des gesamten Betreuerteams ist der Trainer.
Wissenschaftsprojekt Sydney
Das Projekt ist vollkommen auf die olympische Distanz ausgerichtet, ein Wissenschaftler arbeitet hauptamtlich in Vollzeit direkt mit der Mannschaft. Die restlichen am Projekt beteiligten Wissenschaftler sind Spezialisten verschiedener Fachrichtungen, die in Teilfragen zusammenarbeiten. Die wissenschaftliche Arbeit gliedert sich in zwei Bereiche: a) direkte Unterstützung der Mannschaft (trainingsbegleitend) und b) Forschung.
Im trainingsbegleitenden Teil sind sehr komplexe Tests in allen drei Disziplinenn vorhgesehen. Daraus werden anhand der aufgedeckten Stärken und Schwächen individuelle Trainingspläne entwickelt. Momentan erfolgt die Untersuchung des Einsatzes von Höhentraining sowie des Gruppentrainings.
Die übergreifende Forschung befaßt sich mit triathlonbezogenen Fragestellungen, z.B. dem Einsatz von Barokammern im Trainingsjahr, Fragen des Taperings, der Ernährung und einer otimalen Adaptation.
Ein spezielles Wissenschaftsteam ist auf die speziellen Fragen der Junioren ausgerichtet. Dreimal jährlich wird mit den Junioren die Leistungsdiagnostik der Elite durchgeführt. Man erhofft sich daraus insbesondere Aufschlüsse bezüglich der Talenterkennung.
Das Sydney-Forschungsprojekt soll tiefere Einblicke in die Prozesse der Adaptation an die Tainingsbelastungen geben. Das NOK erhofft sich auf andere Ausdauersportarten übertragbare Erkenntnisse. Der Triathlonverband erhofft sich merßbare Ergebnisse in Sydney.
(Siehe auch in: "2nd INSEP International Triathlon Congress - European Symposium "Triathlon Sydney 2000". INSEP (Hrsg.), 1998. - S. 99-101,
L319 / I.L.11. / 25829, ISBN: 2-86580-102-0)
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| Notationen: | Leitung und Organisation Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Symposium Européen Triathlon Sydney 2000 |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1998
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| Ausgabe: | Paris: INSEP (Hrsg.), 1998. - S. 24 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch mittel |