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Mot en ny framtid i skitreningen

(In eine neue Zukunft im Skitraining)

Der Autor geht in seiner Arbeit davon aus, daß zukünftig im Kinder- und Jugendtraining noch weit stärker als bisher ein vielfältiges Bewegungsangebot dominierend sein sollte. Die trainierenden/übenden Kinder sollten immer wieder vor neue Bewegungsherausforderungen gestellt werden. Hirnforschungen haben ergaben, daß gerade das Training der Reaktionsfähigkeit und technischer Bewegungsabläufe zu bleibenden Ergebnissen führt. Gleichzeitig sind Kraft und Ausdauer nicht in gleicher Weise von bleibender Natur. Gleichzeitig setzt er sich auch mit der These des "goldenen motorischen Alters" zwischen dem 8 und 11. Lebensjahr auseinander und betont, daß diese zur Vergeudung von wichtigem Lernpotential geführt hat. Der Autor geht dahingegen von der Erkenntnis aus, daß die gesamte Kindheit ein solches "motorisches Goldalter" darstellt. Kinder gelangen zu motorischen Lösungen, in dem sie vor entsprechende Aufgaben gestellt werden. Das erfolgt dann in natürlicher Art und Weise, in einer stimulierenden Umgebung mit echtem Spiel und spontanem Sport. Weiterhin geht der Autor davon aus, daß es die motorische Prädispositionen sind, die einen starken Einfluß auf die motorischen Lernprozesse nehmen. Die Akzeptanz einer solchen Auffassung führt dazu, daß die normative Technikbetrachtung mit falsch/richtig Denken gegen eine funktionsorientierte Betrachtung, Technik verstanden als Reaktionsvermögen, ausgewechselt wird. Lernen wird als eine Entwicklung des sporttechnischen Reaktionsvermögens betrachtet.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten Nachwuchssport
Veröffentlicht in:Skisport
Sprache:Norwegisch
Veröffentlicht: 1997
Ausgabe:Gjettum (1997)5/6, S. 30 -33
Online-Zugang:http://www.sol.no/skisport/
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel