Gamechanger KI im Sport und der Trainingswissenschaft - Können wir der Technologie heute schon vertrauen?

Die Trainingswissenschaft ist aus der Trainingslehre sowie aus Handlungsanleitungen erfolgreicher Trainer entstanden. Die zentralen Gegenstandsbereiche adressieren auf das motorische Training, die Leistungsfähigkeit, den Wettkampf sowie die Leistungsdiagnostik. Die Adressatengruppen reichen vom Freizeit-, Breiten-, Spitzensport bis zum Gesundheitssport und decken die Klientel vom Kinder-, Jugend-, Aktiven Sport bis Sportangebote mit älteren Altersgruppen ab. Neue Technologien, digitale Anwendung und Künstliche Intelligenz (KI) als gesellschaftliche Megathemen, beeinflussen den Sport und insbesondere die Trainingswissenschaft auf fundamentale Weise und können im Positiven wie im Negativen als potenzieller Gamechanger (Spielveränderer) angesehen werden. Vertrauen, Wissen und ein kritischer reflektierter Blick auf die jeweilige Technologie, die digitale Anwendung sowie auf die Modelle der KI sind dabei wesentliche Voraussetzung, damit die Chancen der KI für den Sport und in die Trainingswissenschaft erkannt werden und Nutzenpotenziale zur Anwendung gelangen. Nationale und internationale datenschutzrechtliche, ethische und gesellschaftliche sowie fachinterne Diskussionen sind in diesem Kontext zu berücksichtigen und für die Scientific Community der Trainingswissenschaft anzustoßen. Wissen zu KI, Vertrauenswürdigkeit und erklärbare Modelle sind zu fokussieren. Autorreferat
© Copyright 2024 Vertrauen in künstliche Intelligenz. Veröffentlicht von Springer Vieweg. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Naturwissenschaften und Technik
Tagging:künstliche Intelligenz
Veröffentlicht in:Vertrauen in künstliche Intelligenz
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Wiesbaden Springer Vieweg 2024
Online-Zugang:https://doi.org/10.1007/978-3-658-43816-6_15
Seiten:275-290
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch