Neue Technologien in Rehabilitation und Prävention von Sportverletzungen

Zusammenfassung In den letzten Jahren hat die digitale Revolution auch die Prävention und Rehabilitation von Sportverletzungen rasant erfasst. Für die Prävention spielt die Digitalisierung bereits durch die Integration verschiedener Technologien und Ansätze eine wichtige Rolle. Dazu gehören Wearables, Sensoren und Tracking-Plattformen, virtuelles Training und Simulation sowie Big Data und künstliche Intelligenz (KI). Die Digitalisierung ermöglicht mit diesen Methoden einen ganzheitlichen Ansatz zur Verletzungsprävention im Sport, indem Echtzeitdaten, Analysetools und innovative Technologien genutzt werden, um potenzielle Risiken zu erkennen und um umgehend präventive Maßnahmen zu ergreifen. Auch in der Rehabilitation von Sportverletzungen spielt die Digitalisierung heute eine große Rolle. Mobile Anwendungen, in die KI, Sensoren oder virtuelle Realität integriert werden können, werden in der sportmedizinischen Rehabilitation bereits klinisch eingesetzt. Diese Apps können den Rehabilitationsprozess unterstützen, indem sie Übungsprogramme vorschlagen, Feedback über Sensoren geben und den Rehabilitationsprozess mithilfe von KI an die aktuellen Fähigkeiten des Patienten anpassen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Digitalisierung zweifellos das Potenzial hat, unser bisheriges Verständnis von Prävention und Rehabilitation zu revolutionieren. Um die Risiken dieser neuen Technologien einschätzen zu können, sind jedoch weitere Forschungsarbeiten erforderlich.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Naturwissenschaften und Technik
Tagging:App Digitalisierung künstliche Intelligenz
Veröffentlicht in:Sports Orthopaedics and Traumatology
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2024
Online-Zugang:https://doi.org/10.1016/j.orthtr.2024.04.002
Jahrgang:40
Heft:2
Seiten:93-102
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch