Sonification - Ein komplexes akustisches Informationskonzept für die Motorikforschung
Mit dem Sonification-Konzept läßt sich ein zusätzlicher akustischer Informationskanal konfigurieren, über den Bewegung komplexer dargestellt und akustisch vermittelt werden kann. In diesem Konzept besteht einerseits eine vollständige Plastizität der elektronischen Sounderzeugung, die eine konsistente Methodik - und damit eine weitergehende Klärung der Innen- Außensichtrelation - verlangt. Andererseits existiert mit der Sonification gerade ein Werkzeug für die Bearbeitung dieser Problematik, das bspw. eine Zuordnung von Bewegungsparametern zu Soundkomponenten auf unterschiedlichen intermodalen Bezugsebenen ermöglicht (z.B. analoge oder symbolische Bezüge, KRAMER 1994). Mit einem derart konsistenten Informationskonzept lassen sich interne Prozesse der motorischen Steuerung und des Bewegungslernens systematisch explorieren, indem kinästhetische (oder zumindest der Kinästhesie strukturell analoge) und auditive Wahrnehmungsstrukturen aufeinander bezogen werden. Hier sind weitergehende Erkenntnisse über Form und Funktion interner Motorikrepräsentationen zu erwarten.
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| Notationen: | Naturwissenschaften und Technik Trainingswissenschaft |
| Veröffentlicht in: | Sportliche Leistung und Training. |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
St. Augustin
Academia-Verlag
1995
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| Online-Zugang: | http://alfred.effenberg.phil.uni-hannover.de/publikationen/sport_leist.pdf |
| Seiten: | 169-174 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch |