Entwicklung einer Meßanlage für den quasistatischen Gleichgewichtssinn

Ziel Es wurde eine Meßanlage entwickelt, die Schwankungen der Projektion des Körperschwerpunktes auf die Standfläche in einer Achse registriert. Dabei funktioniert die Meßanlage wie eine Wippe. Die Schwankungen werden durch zwei lineare Positionssensoren registriert, die sich jeweils unter dem Rand der Meßanlage befinden. Diese Meßanlage wurde mit einer Kistlerplatte verglichen, bei der ebenfalls die Projektion des Körperschwerpunktes auf die Grundfläche berechnet wurde. An der Untersuchung nahmen 19 ProbandInnen teil. Der Test bestand aus dem Einbandstand, bei geschlossenen Augen (40 Sek.). Der Test wurde eine Woche später nochmals wiederholt. Von beiden Meßanlagen wurden unter anderen die Merkmale: Streuung der Meßwerte um den Mittelwert (Standardabweichung), durchschnittliche Abweichung vom Mittelwert, Länge der Kurve der Projektion, größte Abweichung vom Mittelwert ermittelt. Ergebnis Es stellte sich dabei die Unabhängigkeit jedes Merkmales heraus. Ein signifikanter Zusammenhang zwischen den Merkmalen der unterschiedlichen Meßanlagen konnte bei zwei Merkmalen nachgewiesen werden. Die Retestreliabilität konnte bei fast allen Merkmalen auf der konstruierten Meßanlage hochsignifikant nachgewiesen werden. Es wurde die Erfüllung der Gütekriterien der klassischen Testtheorie, Reliabilität, Validität, und Objektivität nachgewiesen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Naturwissenschaften und Technik
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 1998
Online-Zugang:http://www.tu-darmstadt.de/fb/fb3/sport/veranst/bei/attermey.htm
Dokumentenarten:Kongressband, Tagungsbericht
Level:mittel