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Systematische Entwicklung mechanischer Simulationen der Interaktion von Sportler, Sportgerät und Umwelt

Eine Hauptaufgabe des Sportingenieurs besteht in der Analyse und Bewertung von Sportprodukten zu verschiedenen Zeitpunkten des Entwicklungszyklus, so zum Beispiel im Vorlauf einer Produktentwicklung zur Analyse bestehender Sportgeräte (Witte 2013, S. 14) und anschließenden Definition der Entwicklungsziele. Zu späteren Zeitpunkten werden dann prototypische, seriennahe bzw. serienreife "biomechanische Konstruktionsobjekte" (Senner 2001, S. 2) bezüglich der Erfüllung der Anforderungsliste analysiert. Aufgrund der spezifischen interdisziplinären Ausbildung kann der Sportingenieur dazu auf human- und sozialwissenschaftliche Analysemethoden in Versuchspersonenstudien (vgl. Kategorien "naturalistisch", "subjektiv" und biomechanisch" in Tabelle 1) zurückgreifen. Darüber hinaus steht ein Repertoire an technischen Methoden zur Verfügung, in denen verschiedene Aspekte des Sportgeräts in gegenständlichen Versuchsanordnungen ("mechanisch" in Tabelle 1) oder virtuellen Umgebungen ("numerisch" in Tabelle 1) unter bewusstem Ausschluss von Probanden eingehend untersucht werden können. Weiterführende Betrachtungen zum Spektrum der Analysemethoden der Sportgerätetechnik finden sich bei Senner (2001, S. 11-56), Odenwald (2006, S. 301-306) und Witte (2013, S. 167-193).
© Copyright 2015 Sporttechnologie zwischen Theorie und Praxis VI - Beiträge aus dem Workshop SpoTec 2015 "Aktuelle Trends in Sport und Technik" incl. "Gangworkshop". Veröffentlicht von Shaker Verlag. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Naturwissenschaften und Technik Sportstätten und Sportgeräte
Veröffentlicht in:Sporttechnologie zwischen Theorie und Praxis VI - Beiträge aus dem Workshop SpoTec 2015 "Aktuelle Trends in Sport und Technik" incl. "Gangworkshop"
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Aachen Shaker Verlag 2015
Seiten:29-37
Dokumentenarten:Kongressband, Tagungsbericht
Level:hoch