Der Einsatz von Inertialmesssystemen (IMS) im Leistungssport
Der Einsatz von IMS ist im Leistungssport von hohem Interesse. Der Vorteil des Inertialsensors liegt in seinem Messprinzip. Seine Infrastrukturunabhängigkeit ermöglicht die Erfassung ohne Einschränkungen bezüglich der örtlichen Erfassungsgegebenheiten.
Herkömmliche referenzbasierte Techniken (optische, magnetische, GPS) sind aufgrund der Notwendigkeit einer Infrastruktur in ihrem Bewegungsund Erfassungsbereich eingeschränkt. Zum Beispiel werden bei Videoanalysen gerade bei Rotationen relevante Körperpunkte verdeckt und können nicht ausgewertet werden.
Eine GPS unterstützte Analyse kann nicht in Gebäuden vorgenommen werden. Diese Einschränkungen gibt es bei IMS nicht. Das Fehlen einer Referenz sollte sich später jedoch als Negativpunkt erweisen. Dennoch ermöglichen IMS eine kontinuierliche Erfassung von Bewegungsparametern. Im Weiteren sollen der Aufbau und die Funktionsweisen von IMS vorgestellt werden. Anschließend werden zwei Ganzkörpermesssysteme präsentiert und deren Einsatz im Leistungssport kritisch bewertet. Als Praxisbeispiel wird der Einsatz im Eisschnelllauf (ESL) aufgezeigt.
© Copyright 2010 12. Frühjahrsschule "Informations- und Kommunikationstechnologien in der angewandten Trainingswissenschaft" am 21. und 22. April 2010 am IAT. Veröffentlicht von IAT. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Kraft-Schnellkraft-Sportarten Naturwissenschaften und Technik |
| Veröffentlicht in: | 12. Frühjahrsschule "Informations- und Kommunikationstechnologien in der angewandten Trainingswissenschaft" am 21. und 22. April 2010 am IAT |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Leipzig
IAT
2010
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| Schriftenreihe: | Frühjahrsschule "Informations- und Kommunikationstechnologien in der angewandten Trainingswissenschaft", 12 |
| Jahrgang: | 12 |
| Seiten: | 63-69 |
| Dokumentenarten: | Kongressband, Tagungsbericht |
| Level: | hoch |